Milliardenbilanz für Erste Group

Markt / 28.02.2017 • 22:23 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Erstmals seit Jahren hat die Erste Group wieder einen Milliardengewinn. 2016 kletterte der Nettogewinn von 968 Millionen auf 1,26 Mrd. Euro. Hauptgrund: Kreditrisiko und Wertberichtigungen sanken um gut 500 Mill. Euro. Noch nie musste dafür so wenig Geld zurückgelegt werden: „Nicht einmal 200 Millionen Euro bei weit mehr als 130 Milliarden Euro Kreditvolumen“, sagt Erste-Chef Andreas Treichl. Obwohl es für die Kunden fürs Ersparte kaum Zinsen gibt, nahmen die Kundeneinlagen 2016 um fast zehn Mrd. Euro zu. Mit der Entwicklung des Betriebsgewinns, der 2016 um 8,3 Prozent auf 2,66 Mrd. Euro sank, ist Treichl „natürlich nicht zufrieden“.

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