Mindestlöhne in der EU legen teils kräftig zu

Markt / 28.02.2017 • 22:23 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Düsseldorf. Die Mindestlöhne sind in den meisten EU-Ländern seit Anfang 2016 deutlich gestiegen. Nominal sei das Plus mit durchschnittlich fünf Prozent so groß ausgefallen wie seit 2007 nicht mehr, berichtete das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut. Insgesamt gibt es in 22 von 28 EU-Staaten Mindestlöhne. In 21 davon seien die staatlich festgelegten Untergrenzen im Laufe des vergangenen Jahres oder Anfang 2017 angehoben worden. Nur in Griechenland gab es wegen der Vorgaben der Geldgeber keine Erhöhung. Zwischen den Ländern mit Zuwächsen gab es allerdings erhebliche Unterschiede. In Westeuropa reichten die nominalen Anhebungen von 0,9 Prozent in Frankreich über vier Prozent in Deutschland bis zu 7,5 Prozent in Großbritannien. Gemessen am mittleren Lohnniveau sei der Mindestlohn in vielen Ländern aber nach wie vor niedrig.

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