Liebherr Nenzing punktet mit schwerem Gerät

Markt / 22.03.2017 • 23:01 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Produktionshallen der Liebherr Werke Nenzing sind die größten Gebäude des Landes Foto: LWN
Die Produktionshallen der Liebherr Werke Nenzing sind die größten Gebäude des Landes Foto: LWN

Der drittgrößte Arbeit­geber des Landes, Liebherr Nenzing, war Gastgeber der Präsentation der VN Top 100.

nenzing. (VN) In den vergangenen Jahren investierte Liebherr Nenzing kräftig in den Standort. Die Investitionen beliefen sich im Jahr 2015 auf rund 18 Millionen Euro. Der Großteil davon entfiel auf die Fertigstellung des sechsstöckigen Verwaltungsgebäudes sowie den Bau einer Instandhaltungshalle mit integriertem Feuerwehrhaus und Konferenzräumen. 2016 wurden in Nenzing Investitionen in den Maschinenpark, z. B. in hochmoderne Brennschneidegeräte, und die Instandhaltung in Höhe von rund 23 Millionen Euro getätigt.

Mit 1696 Mitarbeitern ist Liebherr auch der mit Abstand größte Arbeitgeber im Walgau, der drittgrößte in Vorarlberg. Auch in Sachen Ausbildung zählt das Werk zu den Vorzeigebetrieben im Land: Derzeit werden 127 Lehrlinge ausgebildet.

Das Vorzeigeunternehmen in Nenzing war am Mittwochabend der perfekte Rahmen für die Verleihung des VN-Wirtschaftspreises 2017 und der Top-100-Unternehmen im Land, zu der aus Wien Bundeskanzler Christian Kern anreiste und rund 350 Gäste aus der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im neuen Präsentationscenter des Baumaschinenherstellers begrüßt werden konnten.

Liebherr Nenzing befindet sich im Wandel und hat sich inzwischen auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von wirklich schweren Baumaschinen spezialisiert. Im Jahr 2016 konnte der Umsatz in diesem Segment um rund 13,5 Prozent auf 466,6 Millionen Euro gesteigert werden. Das ist der zweithöchste Umsatz in diesem Bereich nach dem Boom-Jahr 2008. Besonders die Raupenkrane sowie die Ramm- und Bohrgeräte sind weltweit begehrt. Die maritimen Krane, die in Nenzing über viele Jahre erzeugt wurden, werden an den Standorten Rostock (D) und Sunderland (GB) produziert. Die  Umsätze dieser Werke werden derzeit noch über die Nenzing abgewickelt.

Die Besucher des Liebherr Werkes in Nenzing waren auch gestern, Mittwoch, beeindruckt von der Gastfreundschaft wie auch von den Dimensionen des Industriebetriebes.