Wolford-Verlust könnte zweistellig werden

12.04.2017 • 17:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Strumpfhersteller prüft nach höheren Verlusten Eigenkapitalmaßnahmen.

Bregenz. (VN) Bei Wolford prüft man derzeit verschiedene Alternativen für stärkende Eigenkapitalmaßnahmen. Denn basierend auf der Geschäftsentwicklung der vergangenen neun Monate, der Prognose für das Geschäftsjahr 2016/17 und der überarbeiteten Mittelfristplanung erwartet das Management zusätzlich zum operativen Verlust in Höhe von acht bis zehn Millionen Euro auch Vorsorgen für Wertberichtigungen und Restrukturierungsmaßnahmen in einem Rahmen von voraussichtlich sieben bis neun Millionen Euro im Geschäftsjahr 2016/17.

Im derzeit schwierigen Marktumfeld geht die Planung in den nächsten Jahren zwar von einem moderaten Umsatzwachstum in einzelnen Vertriebskanälen aus. Ein positives operatives Ergebnis ist aber erst wieder für das Geschäftsjahr 2018/19 geplant.

Der börsennotierte Vorarlberger Strumpfwarenhersteller ist nach den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres weiterhin in der Verlustzone. Das Ergebnis nach Steuern lag bei minus 5,7 Mill. Euro. Der Umsatz sank um 7,5 Prozent auf 119 Mill. Euro. Warenmanagement-Fehler und Lieferverzögerungen belasteten das Geschäft.