Teuerung in Österreich ist leicht gesunken

19.04.2017 • 20:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wöchentlicher Einkauf verteuerte sich hingegen um vier Prozent.

Wien. Die Teuerung in Österreich ist im März leicht gesunken. Die Jahresinflationsrate betrug 2,0 Prozent, nach 2,2 Prozent im Februar. Hauptverantwortlich für den Rückgang waren ein niedrigerer Preisanstieg bei Treibstoff, der aber weiterhin Hauptpreistreiber blieb, teilte die Statistik Austria mit. Zweitstärkster Preistreiber waren Ausgaben für Restaurants.
Ohne Treibstoffe und Restaurantausgaben hätte die Inflation laut den Statistikern im März nur 1,3 Prozent betragen. Der wöchentliche Einkauf verteuerte sich hingegen im Jahresabstand um vier Prozent. Der von der Statistik Austria berechnete Miniwarenkorb enthält neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe, die sich ausgehend von einem relativ niedrigen Preisniveau stark verteuerten. Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen und den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf abbildet, stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent, nach plus 3,2 Prozent im Februar. Flugtickets ins Ausland verbilligten sich im März um 2,2 Prozent.