Virtuelle Realität in der Wirtschaft

19.04.2017 • 16:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mit Virtual Reality tauchen Menschen nicht nur in Computerspiele ein.

schwarzach. Den meisten Menschen ist Virtual Reality (oder zu Deutsch: virtuelle Realität), nur aus der Science-Fiction ein Begriff. Bei der Darstellung einer computergenerierten, interaktiven Umgebung denken einige zuerst an die Kult-Filme „Tron“, „Matrix“ oder das „Holo-Deck“ aus Star Trek.

Mittlerweile ist sie aber keine Zukunftsmusik mehr, nicht zuletzt dank der großen Fortschritte, die die Industrie mit sogenannten VR-Brillen in den letzten Jahren gemacht hat. Damit, oder über Großbildleinwände, ist es am leichtesten, direkt in eine generierte Realität einzutauchen und sich zu fühlen, als wäre man mittendrin. Als erstes Anwendungsgebiet liegt die Unterhaltungsindustrie auf der Hand. Es klingt schon sehr verlockend, mitten im Lieblingscomputerspiel dabei zu sein, oder einen Film interaktiv mitzuerleben. Virtual Reality kann aber noch so viel mehr.

Einsatzmöglichkeiten reichen vom Rundgang in einem noch nicht gebauten Haus, einem Besuch in einem zerstörten Tempel, bis hin zu Flugsimulatoren. Im Appenzell werden VR-Brillen sogar dazu eingesetzt, Kühen im Winter den Stall-Aufenthalt  schmackhafter zu machen.

Inzwischen ist es auch für kleinere Unternehmen leichter geworden, selbst Filme für die virtuelle Realität herzustellen. VR-Kameras sind mittlerweile für den breiteren Markt erhältlich und nehmen über mehrere Linsen oder eine Fischaugenlinse 360-Grad-Bilder auf. Der Vorteil von mehreren Linsen ist der, dass teilweise auch 3D- Bilder generiert werden können, das sorgt für ein noch intensiveres Erlebnis. Auch die Software zur Erstellung von komplett computergenerierten Umgebungen wird immer ausgefeilter.

In gewissen Bereichen stößt die Technologie noch an ihre Grenzen. Einige Menschen reagieren empfindlich auf die veränderte Wahrnehmung und erleben Symptome, die der Seekrankheit ähneln.

Digitale Perspektiven –
Eine Serviceinitiative der
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