Nach drei Jahren Rot ist Schwarz wieder Mode

Markt / 21.06.2017 • 18:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Farben-Morscher-Chef Jürgen Morscher will wieder expandieren.
Farben-Morscher-Chef Jürgen Morscher will wieder expandieren.

Farben Morscher konnte Verluste ausgleichen und plant weitere Standorte.

Weiler. Der Farben- und Maschinenhändler Farben Morscher mit Hauptsitz in Weiler hat nach drei „sehr schwierigen Jahren“ mit teils ordentlichen Verlusten im Geschäftsjahr 2016 den Turn­around geschafft, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Jürgen Morscher. „Das war keine einfache Zeit. Aber die vielen strukturellen Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz und die Reduzierung des Personalstandes (16 wurden in den vergangenen Jahren abgebaut) haben schlussendlich doch Erfolg gezeigt.“ Die Verluste seien eine Mischung aus einer Seitwärts- und Abwärtsbewegung der gesamten Branche, verbunden mit dem teils verhaltenen Wirtschaftsklima in den Jahren 2013 bis 2015, gewesen, so Morscher.

Erfreulich sei, dass Morscher mit einem EGT von rund 400.000 Euro im Jahr 2016 die Verluste der drei vorangegangenen Jahre ausgleichen konnte. Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Jürgen Morscher ein leichtes Umsatzplus. Auch die Arbeitsplätze von derzeit 143 sollen mittelfristig wieder mehr werden. In Österreich ist Farben Morscher ein sogenannter Leithändler für den deutschen Farben-Hersteller einzA-Farben. Gemeinsam mit diesem  habe man 2016 eine Firma in Passau (D) gegründet, um den Raum Passau/Oberösterreich besser bedienen zu können. 

Farben Morscher unterhält in Österreich 17 Standorte, sieben in Vorarlberg. Zu den Kunden gehören zu 60 Prozent Gewerbebetriebe. Außerdem die Industrie, Händler und Großhändler. Auf Privatpersonen entfällt mehr als ein Fünftel des Volumens.