Alpla expandiert in Nordostitalien

Markt / 27.06.2017 • 19:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Propack Srl ist auf die Herstellung von HDPE- und PET-Flaschen für Homecare-Produkte spezialisiert. Foto: Alpla
Propack Srl ist auf die Herstellung von HDPE- und PET-Flaschen für Homecare-Produkte spezialisiert. Foto: Alpla

Spezialist für Reinigungsmittelflaschen wird achter Standort von Alpla in Italien.

Hard. (VN-sca) Die Harder Firma Alpla, bereits heute weltweit führender Anbieter von Kunststoffverpackungen, wächst weiter. Nachdem erst vor Kurzem der Kauf eines Verpackungsherstellers in den USA abgeschlossen wurde, folgt nun der nächste und sicher nicht letzte Streich in diesem Jahr. Der Global Player aus Vorarlberg hat 100 Prozent des italienischen Unternehmens Propack Srl. erworben. Das Unternehmen mit Sitz in Ostellato in der Provinz Ferrara ist auf die Herstellung von HDPE- und PET-Flaschen für Homecare-Produkte spezialisiert.

Potenzielle neue Kunden

Vor Kurzem hat Alpla Italia eine Vereinbarung zur Übernahme von Propack Srl. unterzeichnet. Mit dieser Übernahme, dem insgesamt achten Werk von Alpla im südlichen Nachbarland, erweitert der Kunststoffspezialist seine Produktionskapazitäten in Nordostitalien. Das Produktsortiment ergänze die bisherige Tätigkeit. Ebenso sei für den Harder Verpacker auch die Nähe zu potenziellen neuen Kunden in einer der am stärksten industrialisierten Regionen Italiens von Bedeutung. „Wir erhalten Zugang zu einem starken Vertriebsnetz. Propack ist ein guter strategischer Partner, der uns helfen wird, unsere Ziele in Italien zu verwirklichen, wo wir bereits seit 1985 aktiv sind“, sagt Alpla-CEO Günther Lehner.

Die Firma Propack wurde im Jahr 2002 unter der Führung von Gianni Scapoli gegründet, der das Unternehmen als alleinigen Flaschenlieferanten für das „Mutterunternehmen“ Biochimica, einen führenden Hersteller von Reinigungsmitteln, aufgebaut hat. Propack beschäftigt rund 20 Mitarbeiter und stellt überwiegend HDPE- und PET-Flaschen für italienische Abnehmer her. Die Übernahme werde voraussichtlich bis Mitte Juli 2017 abgeschlossen, heißt es aus Hard. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.