Wirtschaft aktuell

Markt / 11.01.2018 • 21:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Harte Landung und Zittern für Niki-Käufer- und -Mitarbeiter nach Insolvenzantrag am LG Korneuberg.dpa
Harte Landung und Zittern für Niki-Käufer- und -Mitarbeiter nach Insolvenzantrag am LG Korneuberg.dpa

Supercomputer für Europa

Brüssel Die Europäische Union soll für eine Milliarde Euro neue Supercomputer bekommen. Die EU-Kommission schlug am Donnerstag einen Plan zum Aufbau einer sogenannten Höchstleistungsrecheninfrastruktur vor. Diese soll spätestens 2023 in der Lage sein, mindestens eine Trillion (10 hoch 18) Rechenoperationen pro Sekunde auszuführen. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, sieht der Plan den Ankauf von zwei etwas langsameren Supercomputern vor.

 

Niki in Österreich insolvent

Korneuburg Die Niki Luftfahrt GmbH hat wie erwartet in Österreich ein Konkursverfahren beantragt, das parallel zur in Deutschland anhängigen Insolvenzcausa abgewickelt werden könnte. Niki hat den Antrag für ein derartiges „Sekundärverfahren“ am Donnerstag gestellt. Der Antrag ging an das Landesgericht Korneuburg (NÖ). Das Gericht prüfe diesen Antrag derzeit, doch sei mit einer kurzfristigen Entscheidung über eine Eröffnung des Verfahrens zu rechnen. Gemäß Unterlagen wären vom Insolvenzverfahren laut laut KSV1870 56 inländische Gläubiger mit zusammen 1,3 Mill. Euro an Forderungen betroffen.

 

Rasche Schadensbearbeitung

Bregenz Der Sturm „Burglind“ führte auch in Vorarlberg zu unzähligen Schäden. Allein die Vorarlberger Landes-Versicherung (VLV) verzeichnet rund 1500 Schäden und rechnet mit einer Schadensumme von ca. 1,8 Mill. Euro. Durch die gute Zusammenarbeit mit Vorarlberger Handwerksbetrieben könne die Versicherung sehr rasch Sofortmaßnahmen umsetzen und die Schäden beheben, so Gerold Fischnaller, Leiter der VLV-Schadensabteilung.