Nenzinger Lohnfertiger Alcolor wächst mit der Konjunktur

19.02.2019 • 21:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Konjunktur hilft Alcolor zu Umsatzplus von fast 14 Prozent.

Nenzing Der Pulverbeschichter und Blechbearbeiter Alcolor GmbH im Gewerbegebiet Nenzing hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 8,2 Millionen Euro erzielt. Ein Plus von 13,8 Prozent gegenüber 2017, wie Geschäftsführer Markus Rigo erklärt. Auch die Ertragssituation sei im Vorjahr zufriedenstellend positiv ausgefallen.

Rigo begründet die nach wie vor gute Entwicklung insbesondere mit der guten konjunkturellen Situation in der Region. Dazu komme der Umstand, dass Alcolor immer stärker von dem kombinierten Angebot von Pulverbeschichtung und Blechtechnik profitiere. Den jüngeren Geschäftsbereich Blechtechnik hat das Unternehmen vor sechs Jahren eröffnet. Auch wenn auf diesen Bereich bislang erst zwei der acht Millionen Euro an Umsatz entfallen, so seien es die Synergieeffekte, von denen Kunden profitieren würden. „Viele Aufträge in den vergangenen Jahren haben wir erst erhalten, nachdem wir beide Bereiche anbieten konnten“, so Rigo. Bei immer mehr Aufträgen seien dabei auch entsprechende Zertifizierungen notwendig, die von den Kunden verlangt werden

Reiner Zulieferer

Die Firma ist ausschließlich als Lohnfertiger tätig. Durch den Bereich Blechtechnik habe sich das Einzugsgebiet der Kunden etwas erweitert. Die allermeisten Kunden befinden sich zwar in Vorarlberg. Allerdings hat das Unternehmen einen Exportanteil von rund einem Drittel und liefert dabei auch nach Süddeutschland und in die Ostschweiz. Die Kunden kommen aus den Bereichen Bau- und Baunebengewerbe, Automotive sowie Maschinenfahrzeugherstellung und Fassadenbau.

Das Unternehmen beschäftigt 55 Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb. Vor wenigen Wochen wurden 120.000 Euro in eine neue, zusätzliche Verdampferanlage für die Pulverbeschichtung investiert. Auch wenn der aktuelle Maschinenpark um rund ein Drittel mehr an Kapazitäten hätte, so fehle es Alcolor an entsprechenden Lager- und Manipulationsflächen, berichtet Rigo. Am bestehenden Firmengelände ist eine Erweiterung nicht mehr möglich, dafür würde man zusätzliche Flächen benötigen.

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