Baumesse in Dornbirn: Wenn der Beton aus dem Drucker kommt

Markt / 20.02.2019 • 11:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Baumesse com:bau widmet sich heuer in einer Sonderschau den Innovationen im Bereich Beton.

Lustenau „Du kasch m’r uf d’Kilbe ko“ heißt übersetzt so viel wie „Du kannst mir gestohlen bleiben.“ Für die com:bau, die Vorarlberger Baumesse, die am 8. März in die bereits sechste Auflage startet, gilt das freilich nicht, obwohl am Gemeinschaftsstand der Lustenauer Handwerker das Motto „com:bau-Kilbi“ ausgerufen wird. Eine Hommage an das größte Volksfest des Landes. Denn neben dichter Handwerksqualität dürfen dort auch Käsdonnala und Virglar Würscht nicht fehlen. Wolfgang Fetty (planschmiede) ist zum sechsten Mal auf der Baumesse vertreten. Allerdings nie alleine, sondern immer in Gemeinschaft mit anderen Unternehmern. „Heuer haben wir allerdings ein anderes Format gewählt, weil im vergangenen Jahr die Wahrnehmung nach außen nicht ganz unseren Erwartungen entsprach. Heuer wird es ein lauteres Auftreten“, verspricht er. Mit dabei am Lustenauer Stand sind verschiedenste Handwerker aus dem Bau- und Baunebengewerbe. Sie wollen zeigen, dass in Lustenau nicht nur die Funkenzunft bauen kann.

Interessant auch die beiden Sonderschauen auf der com:bau, die sich den Themen Lehm und Beton widmen. Ein Highlight wird der Live 3D-Betondrucker vor Ort. Der Roboter wird an allen drei Messetagen Betonobjekte fertigen. „Bei Beton gibt es neue Entwicklungen und neue Mischverhältnisse, die zu weniger CO2-Ausstoß führen“, erklärt Christine Bärnthaler von der Architektur-Innovationsagentur Ofroom in Wien. Auf der Messe werden die wichtigsten Innovationen in diesem Bereich vorgestellt.

Tradition hat auf der com:bau das Bauforum der Raiffeisenbank Vorarlberg. Im rahmen dieser Vortragsreihe referieren verschiedene Experten zu Themen wie Wohnbauförderung, Gebäudesanierung, leistbares Wohnen, Kauf oder Immobilien im Alter. „Informationen unabhängig vom Bankenbesuch“, so Vorstandsvorsitzender Wilfried Hopfner.

13.500 Besucher

Mit der com:bau startet die Messe Dornbirn ins Messejahr 2019. 250 Aussteller, davon 80 Prozent aus der Region, präsentieren sich in acht Hallen und auf insgesamt 17.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, erklärt Messe-Geschäftsführerin Sabine Tichy-Treimel. Im vergangenen Jahr lockte die Messe rund 13.500 Besucher in die Messehallen.

com:bau

Termin 8 bis 10. März 2019 (10 bis 18 Uhr, Sonntag bis 17 Uhr)

250 Aussteller

Bereiche Planung, Finanzierung, Rohbau & Sanierung, Erneuerbare Energie, Haustechnik/Installation, Ausbau, Außenbereich und Immobilien