Schneesicherheit sorgt für Plus bei Vorarlberger Seilbahnen

15.04.2019 • 15:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Wetter spielte fast immer mit: Die Vorarlberger Seilbahnen (Bild: Skigebiet Warth) konnten den Umsatz in dieser Saison um 4,5 Prozent steigern. Fa

Kurz vor Saisonende berichtet die Seilbahnwirtschaft über gute Zahlen.

Feldkirch Das Zittern zu Saisonbeginn war in diesem Winter bald vergessen, es schneite – zumindest im Jänner – schon fast zu viel in Vorarlbergs Wintersportorten. Der viele Schnee, der im Jänner sogar für ein Minus bei den Skifahrern und anderen Pistennutzern sorgte, hält auch noch bis zum Osterwochenende, das heuer eine besonders lange Saison beschließt (zumindest in fast allen Wintersportorten).

Die guten Bedingungen schlagen sich vor allem im Februar nieder – hier ist die Zahl der Ersteintritte im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent gestiegen. Im Februar stieg auch der Umsatz im Gegensatz zum Februar 2018 um 4,2 Prozent. Im Jänner blieb der Umsatz trotz der Einschränkungen aufgrund von starkem Schneefall in einigen Skigebieten fast stabil.

Zwei Wochen vor dem offiziellen Ende der Saison verzeichnen die Bergbahnen Vorarlberg ein Umsatzplus von 4,5 Prozent im Vergleich zu 2018. Die Ersteintritte sind mit minus 3,1 Prozent indes leicht zurückgegangen. Grund dafür ist der schneereiche Jänner, wie Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen, erklärt: „Die Sicherheit geht immer vor, weswegen es aufgrund der Schneemengen auch zu Einschränkungen in einigen Skigebieten kam.“ Vom starken Schneefall profitiert haben vor allem die kleineren und tiefer gelegenen Skigebiete. Sie konnten ihre Anlagen wesentlich öfter als in den Vorjahren in Betrieb nehmen und dadurch ein deutliches Plus erwirtschaften. „Obwohl die Wetterbedingungen nicht immer einfach waren und die Bergbahnen in Summe weniger Betriebstage als im Vorjahr hatten, war die Saison ein Erfolg“, sagt Jochum. „Sehr zufrieden sind wir dieses Jahr mit den Monaten Februar und März. Naturschnee bis in die tiefen Lagen und Sonnenschein waren der Erfolgsgarant“, so Jochum.