Bank-Gehälter steigen im Durchschnitt um drei Prozent

Markt / 24.04.2019 • 10:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bank-Gehälter steigen im Durchschnitt um drei Prozent
Am 19. März taten die Bankangestellten ihren Unmut kund. APA

Nach fünf Runden haben die Tarifpartner in der Nacht auf Mittwoch die diesjährige Gehaltsverhandlung für die rund 73.000 Beschäftigten in den heimischen Kreditinstituten abgeschlossen. Die Mindestgrundgehälter werden rückwirkend mit 1.4. 2019 um 2,5 Prozent zuzüglich 14,50 Euro erhöht, das ist eine Erhöhung zwischen 2,8 bis 3,37 Prozent, hieß es am Mittwochfrüh in einer Aussendung.

Bezogen auf alle Gehaltstabellen des Finance-KVs bedeute dies eine Erhöhung von durchschnittlich drei Prozent. Nach der Einigung der GPA-djp mit den fünf Arbeitgeberverbänden hält die Gewerkschaft an ihren Arbeitszeitforderungen fest. Es sei bedauerlich, dass die Arbeitgeber nicht auf ihre Forderungen eingegangen seien, teilten die GPA-Verhandler mit. „An diesem Thema werden wir aber weiter dranbleiben.“

Die GPA-djp hatte zuletzt eine Kompensation der Auswirkungen der Arbeitszeiterhöhung durch die Bundesregierung gefordert wie eine bessere Abgeltung der elften und zwölften Arbeitsstunde und einen leichteren Zugang zur sechsten Urlaubswoche.

Vor der fünften Verhandlungsrunde hatten die Arbeitnehmervertreter den Druck erhöht und sich eine Streikfreigabe vom ÖGB geholt. „Der Abschluss ist in dieser Höhe nur deshalb zustande gekommen, weil uns Tausende Angestellte in den letzten Wochen im Verhandlungsprozess unterstützt haben und auch Kampfbereitschaft gezeigt haben“, erklärte die GPA.