Kästle steigt in den nordischen Rennsport ein

02.05.2019 • 13:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bereits 1976 wurden die ersten Kästle Langlaufski gebaut. Kästle

Für die nächsten vier Jahre offizieller Ausstatter der nordischen Wettkämpfer im ÖSV.

Hohenems Kästle feiert sein Comeback im nordischen Bereich. Die Vorarlberger Traditionsmarke meldet sich mit eigener Rennsportabteilung und drei Langlauf-Modelllinien sowie Sprungski im nordischen Bereich zurück. Erstmals bringt Kästle Wettkampfski aus dem Weltcup 1:1 in Serie. Kästle-Geschäftsführer Clemens Tinzl sieht großes Potenzial im Langlauf. „Marktprognosen versprechen im nordischen Bereich ein größeres Wachstum als im alpinen.“

Seit über einem Jahr wird bei Kästle der Einstieg in den nordischen Rennsport vorbereitet. Mit dem ehemaligen Weltcup-Athleten Martin Petrasek und Vit Vousek als langjährigem Servicemann von Weltcupgesamtsieger Lucas Baur hat Kästle gleich zwei sehr erfahrene Personen in den eigenen Reihen. Ihnen zur Seite steht Markus Meister, frisch gebackener deutscher Meister in der Masterklasse und erfahren in der Zusammenarbeit mit dem Austria Skipool. Zu Beginn konzentriert sich Kästle beim ÖSV auf Athleten im Nachwuchsbereich der nordischen Kombination. Erste Erfahrung im Sprunglauf konnten mit Filip Sakala schon im vergangenen Winter gesammelt werden. Er flog mit Kästle Sprungskiern im Weltcup bereits Weiten von 206 Metern. Zusätzlich konnte Kästle in der Saison 2018/19 mit der tschechischen Nationalathletin Sandra Schützová erste Erfolge im Weltcup und bei der Weltmeisterschaft in Seefeld verzeichnen.