Eine Million wollen Grundeinkommen

05.05.2019 • 17:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Rom In Italien sind bisher eine Million Anträge auf Grundeinkommen bei der staatlichen Fürsorgeanstalt NISF/INPS eingereicht worden. Die meisten Forderungen nach der Mindestsicherung trafen aus der süditalienischen Region Kampanien (172.000) ein, gefolgt von Sizilien (161.000), Latium (93.000) und der Lombardei (90.200). Die Mindestsicherung – ein Hauptanliegen der in Rom regierenden Fünf-Sterne-Bewegung – soll die Staatskasse sieben Milliarden Euro pro Jahr kosten. Die Regierung will streng kontrollieren, dass Personen, die kein Recht auf finanzielle Unterstützung haben, auch nicht die Mindestsicherung beziehen.