Beton in Serie

15.05.2019 • 16:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
JOLO Fertigteile sind gefragt, nun muss die Produktion erweitert werden. VN/RP
JOLO Fertigteile sind gefragt, nun muss die Produktion erweitert werden. VN/RP

JOLO plant weitere Halle mit 500.000-Euro-Investition.

Götzis Im Jahr 2017 hat das Götzner Familienunternehmen Josef Loacker GmbH, das am Markt als JOLO Betonfertigteile auftritt, neben dem Werk an der Lastenstraße einen zweiten Produktionsstandort in Götzis-Hopbach in Betrieb genommen. Errichtet wurde das zweite Werk mit 800 Quadratmetern Nutzfläche schon damals aufgrund von Platzmangel am Firmenstammsitz. Nun ist JOLO wieder mit dem gleichen Problem konfrontiert. „Es fehlt uns an Produktionsflächen“, so der geschäftsführende Gesellschafter Markus Loacker. Diese Entwicklung sei bei den damaligen Planungen für den zweiten Standort noch nicht absehbar gewesen.

Deshalb plane JOLO auf dem rund 3700 Quadratmeter großen Grundstück im Ortsteil Hopbach die Errichtung und den Betrieb einer zweiten Produktionshalle, die direkt neben dem bestehenden Werk 2 entstehen soll. Derzeit seien die dafür notwendigen Behördenverfahren am Laufen, sagt Loacker. Gibt es grünes Licht, dann sei die Fertigstellung der rund 350 Quadratmeter großen Halle bis zum Jahresende 2019 vorgesehen. Die Inbetriebnahme sei für Anfang 2020 geplant. Das voraussichtliche Investitionsvolumen beziffert Loacker mit mehr als einer halben Million Euro.

Architekturbeton

Der dann vergrößerte Produktionsstandort ist wie schon bisher für die Serienfertigung kleinerer Betonfertigteile zuständig. Künftig wolle man dort aber auch vermehrt sogenannten Architekturbeton herstellen.  Das JOLO-Werk wurde 1954 gegründet und ist auf die Herstellung von Betonfertigteilen für den Bau spezialisiert. Aktuell werden zwölf Mitarbeiter beschäftigt, künftig sollen es bis zu 15 Beschäftigte sein.