Schwächere Auftragslage bei der Vorarlberger Verlagsanstalt

06.06.2019 • 17:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VVA-Chef Karl-Heinz Milz will die internen Abläufe verstärkt automatisieren. „Schon bisher haben wir stark auf den Einsatz von EDV und IT gesetzt.“ VN/Steurer
VVA-Chef Karl-Heinz Milz will die internen Abläufe verstärkt automatisieren. „Schon bisher haben wir stark auf den Einsatz von EDV und IT gesetzt.“ VN/Steurer

Dornbirn Im Geschäftsjahr 2018 hat die Vorarlberger Verlagsanstalt VVA einen Umsatz von 16 Millionen Euro erzielt und sich damit auf dem Niveau von 2017 bewegt. Nach Angaben des geschäftsführenden Gesellschafters Karl-Heinz Milz war die Auftragslage im Vorjahr sehr gut. Allerdings ist sich die Geschäftsleitung des Druckereiunternehmens für das laufende Geschäftsjahr 2019 nicht sicher, ob die Entwicklung auch so weitergehen wird, wie der geschäftsführende Gesellschafter Karl-Heinz Milz bereits in einem Gespräch mit den VN vor Kurzem zu bedenken gab. „Wir hatten in den ersten fünf Monaten eine deutlich schwächere Nachfrage von unseren Kunden“, so Milz. Es sei keine Übertreibung, von einer verhaltenen Marktsituation zu sprechen. Gerade bei größeren Projekten würden die Auftraggeber derzeit auf der Bremse stehen. Bei der VVA werde man deshalb die Kostenseite noch genauer im Auge behalten. So sei es etwa geplant, Personalabgänge im Rahmen der natürlichen Fluktuation oder bei Pensionierungen bis auf Weiteres nicht nachzubesetzen.