Wirtschaft aktuell

Markt / 16.06.2019 • 19:38 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Es steht viel auf dem Spiel. China ist für die UBS ein wichtiger Markt. reuters
Es steht viel auf dem Spiel. China ist für die UBS ein wichtiger Markt. reuters

Indien übt Vergeltung

Neu-Delhi Im Handelsstreit mit den USA erhebt Indien Vergeltungszölle auf 28 Produkte aus den Vereinigten Staaten. Betroffen sind Agrargüter wie Nüsse, Linsen und Äpfel. Indien reagiert damit auf eine Entscheidung der USA von Anfang Juni, dem südasiatischen Land bisherige Handelsvorteile zu entziehen.

 

Heikle Affäre um UBS-Kommentar

Peking In der Affäre um den Kommentar des Chefökonomen der UBS-Vermögensverwaltung, Paul Donovan, reißt die Kritik aus China nicht ab. Dort wurde auch nach dessen Beurlaubung durch die Schweizer Großbank der Ruf nach Konsequenzen laut. „Diejenigen, die das chinesische Volk beleidigen, müssen dafür zahlen“, hieß es in der „People‘s Daily“, dem Organ der Kommunistischen Partei. Donovans umstrittene Äußerungen stammen aus einem Podcast über höhere Verbraucherpreise aufgrund einer in China grassierenden Krankheit bei Schweinen. Er sagte dazu: „Spielt das eine Rolle? Es ist wichtig, wenn du ein chinesisches Schwein bist. Es ist wichtig, wenn man gerne Schweinefleisch in China isst.“

 

EZB ohne Druck

Frankfurt Die EZB sieht sich laut Vizepräsident Luis de Guindos nicht unter Druck, der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen. Erst wenn die längerfristigen Inflationserwartungen an den Finanzmärkten nicht mehr mit den Zielen der Europäischen Zentralbank im Einklang stünden, müsse man über mehr Impulse nachdenken.

 

Moody‘s stutzt Türkei

Ankara Die Ratingagentur Moody‘s senkt ihre Bewertung für die Türkei von „Ba3“ auf „B1“. Die Papiere rutschen damit tiefer in den sogenannten „Ramschbereich“. Der Ausblick bleibt „negativ“.

 

 

Saudi-Arabien will Anleihe in Euro

Riad Saudi-Arabien bereitet laut Insidern die erste Emission von Euro-Anleihen vor. Goldman Sachs und Sociéte Générale sollen dafür bei Investoren vorfühlen.

Die EZB wartet ab, ob es zu einer weiteren Verschlechterung kommt. DPA
Die EZB wartet ab, ob es zu einer weiteren Verschlechterung kommt. DPA