Hohe Investition, hohe Erwartungen

Markt / 24.06.2019 • 20:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
A.M.I. investiert in viel Geld in die neueste Entwicklung. VN/lerch
A.M.I. investiert in viel Geld in die neueste Entwicklung. VN/lerch

Medizintechnik Firma A.M.I. investiert eine Million Euro.

Feldkirch Das Medizintechnik-Unternehmen A.M.I. Agency for Medical Innovations GmbH arbeitet am bislang größten Entwicklungsprojekt. Es handelt sich dabei um ein völlig neuartiges Silikonimplantat zur Behandlung von Harn­inkontinenz beim Mann namens „eUROmotion“. Die VN berichteten im Mai ausführlich darüber.

Mehr oder weniger alle Bereiche der Entwicklung und die Bauteile zur Herstellung kommen direkt von A.M.I. Um die Abhängigkeit von externen Lieferanten weiterhin so gering wie möglich zu halten, investiert das Unternehmen heuer rund eine Million Euro in den Maschinenpark.

Einstelliges Wachstum

Im Geschäftsjahr 2018 erzielte A.M.I. einen konsolidierten Umsatz von rund 17 Millionen Euro. Das sei ein einstelliges Wachstum gegenüber 2017. Die Ertragssituation sei positiv. „Im Vorjahr hatten wir das beste Geschäftsjahr seit Gründung der Firma 1998“, heißt es seitens des Managements. Mehr als 80 Prozent der Abnehmer kommen aus der EU. Der Exportanteil liegt in der gleichen Größenordnung, geliefert wird in 55 Länder weltweit, verstärkt auch in Länder Lateinamerikas. „Wir haben zuletzt vier Mitarbeiter eingestellt, um die weitere Internationalisierung voranzutreiben.“ Gegenwärtig beschäftigt A.M.I. weltweit rund 130 Mitarbeiter, davon rund 90 in Vorarlberg. Die übrigen Mitarbeiter sind in diversen Vertriebsgesellschaften tätig. „Pro Jahr steigt unser Beschäftigtenstand im Schnitt um sieben bis acht Prozent“, so Geschäftsführer Marc Jablonowski.