Christine Schwarz-Fuchs ist erste Vizepräsidentin der IV Vorarlberg

Markt / 01.07.2019 • 17:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das neugewählte IV-Präsidium (v.l.n.r.): Vizepräs. Hubert Rhomberg, Präsident Martin Ohneberg, Vizepräs. Christine Schwarz-Fuchs, Vizepräs. Heinz Senger-Weiss. FASCHING

Lustenau Eigentlich sollte man gar nicht hervorheben müssen, wenn eine Frau eine Spitzenposition in einem Verband oder einem Unternehmen einnimmt. Doch so eigentlich ist es immer noch nicht. Eine Premiere gibt es nun bei der Industriellenvereinigung: Der Vorstand der Industriellenvereinigung (IV) Vorarlberg, der aus 30 Spitzenvertretern der heimischen Industrie besteht, hat in seiner Sitzung am Montag mit Christine Schwarz-Fuchs, Geschäftsführerin der Buchdruckerei Lustenau, erstmals seit Gründung der IV-Vorarlberg im Jahr 1946 eine Frau ins Präsidium gewählt. Martin Ohneberg wurde einstimmig zum Präsidenten für die nächste Periode von 2019-2023 gewählt, als Vizepräsidenten wurden Hubert Rhomberg und Heinz Senger-Weiss bestätigt. Bernhard Ölz ist zurückgetreten.

Der wiedergewählte Präsident Martin Ohneberg kündigte im Vorstand und beim anschließenden Sommerempfang an, den bisher eingeschlagenen Weg mit dem Präsidiumsteam konsequent fortzusetzen: „Auf Landesebene haben wir die Maßnahmen in unserem ‚Big Picture‘ als Folge der Industriestrategie ‚Vom Mittelmaß zur Exzellenz‘ und ‚Vorarlbergs urbaner Weg‘ klar vorgegeben. Vieles ist passiert, aber der Standort braucht noch mehr mutige Entscheidungen am Weg zur Exzellenz. Dazu gehören auch neue Wirtschaftspartnerschaften und eine wirtschaftsfreundlichere Grundstimmung, die ich mir zu Beginn meiner ersten Präsidiumsperiode 2015 bereits vorgenommen habe. Einen neuen Schwerpunkt legen wir darauf, unsere Themen in der breiten Bevölkerung noch besser zu erklären und die nachhaltigen Leistungen der Betriebe herauszustreichen.“ Das „große Bild“ der IV für Vorarlberg war auch Thema in der Diskussionsrunde mit Vertretern aller Landtagsparteien beim Sommerfest.