Sportcampus München: Dietrich Untertrifaller haben Holzbau der Superlative geplant

Markt / 03.07.2019 • 06:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auf einer Fläche von 34 Hektar entsteht in München bis 2023 Europas modernster und größter Sportcampus. DIETRICH UNTERTRIFALLER

Der Sportcampus München ist wahrscheinlich das größte Holzgebäude der Welt.

München, Bregenz 11.700 Quadratmeter Dach- und Deckenelemente, 7400 Quadratmeter Wandelemente, 610 Quadratmeter Holz-Beton-Verbunddecken, rund 1000 Kubikmeter Brettschichtholz und 330 Kubikmeter Brettsperrholz. 14 Sporthallen, zwölf Hörsäle, 15 Labore, fünf Werkstätten und 300 Büros, außerdem die Bibliothek und eine Cafeteria, das ist der neue Sportcampus der Technischen Universität München, der vor Kurzem das Richtfest feierte. Das nach Ansicht von Fachleuten aktuell größte Holzgebäude der Welt mit über 40.000 Quadratmetern Fläche, das derzeit im Olympiapark München entsteht, wurde nach dem Motto der Olympischen Spiele 1972 „Licht, Frische, und Großzügigkeit“ vom Bregenzer Architekturbüro Dietrich Untertrifaller geplant und umgesetzt. Der Freistaat Bayern investiert in den Bau gut 160 Millionen Euro. Für den Holzbau und speziell für den Holzbau-Standort Vorarlberg ist das Gebäude ein Leuchtturm, der zeigt, was mit Holz alles möglich ist. Ein Teil der Sporthallen wird bereits im Sommer 2020 zur Verfügung stehen, die komplette Fertigstellung erfolgt bis 2023. Weitere Beispiele der Vielseitigigkeit des nachwachsenden Rohstoffes werden übrigens am Freitag beim 13. Vorarlberger Holzbaupreis präsentiert und ausgezeichnet.

DIETRICH UNTERTRIFALLER