Liechtensteiner Bank Frick übernimmt im Monatstakt Vorarlberger Fintechs

Markt / 04.07.2019 • 10:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Vorarlberger Udo Oksakowski (l.) und Max J. Heinzle halten weiterhin rund 30 Prozent der Aktien an 21.finance. M.HAGEN

Nach Tradico-Übernahme nun Aktienmehrheit an 21.finance.

Balzers Am 5. Juni berichteten die VN über die Übernahme der Mehrheit des von Manuel Hehle im Jahr 2014 mitgegründeten Fintech Tradico, das sich auf branchenübergreifende Finanzierungslösungen für Unternehmen per Finetrading spezialisiert hat. Nun zeigt die Privatbank an, dass sie nach einer Kapitalerhöhung auch 50,14 Prozent des Grundkapitals bei 21.finance AG hält. Die Vorarlberger Gründer Max J. Heinzle und Udo Oksakowski halten knapp 30 Prozent der Aktien. Die restlichen Aktien befinden sich im Streubesitz.

Beteiligung seit 2018

Bereits im September 2018 beteiligte sich Bank Frick bei 21.finance. Damals übernahm sie knapp über 25 Prozent der Aktien des in Vorarlberg gegründeten und inzwischen in Liechtenstein angesiedelten Fintech-Unternehmens. 21.finance digitalisiert und automatisiert Prozesse auf der Investmentplattform area2Invest konsequent unter Einhaltung aller gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen, so das Unternehmen. „Wir sehen hier enormes Potenzial für Finanzinstitute, Emittenten und andere Finanzproduktpromotoren, ihre Produkte auf area2Invest voll digitalisiert und grenzüberschreitend verschiedenen Anlegergruppen zugänglich machen zu können“, begründet Raphael Haldner, Leiter Fund and Capital Markets bei Bank Frick und Mitglied des Verwaltungsrats bei 21.finance AG das Engagement der Bank. „Aktuell halten wir die Mehrheit an 21.finance. Sowohl Bank Frick wie auch 21.finance sind aber offen für Gespräche mit anderen möglichen starken Partnern.“