Projektentwickler Zima: 4030 Wohnungen in der Pipeline

Markt / 04.07.2019 • 14:34 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der Dornbirner Immobilienentwickler Zima baut in Vorarlberg, Tirol, Wien, der Ostschweiz, Südtirol und München mit regionalen Handwerkern – auch in Modulbauweise. FA

Jährliche Umsatzsteigerung von rund 22 Prozent. 560 Wohnungen in Vorarlberg in Bau und geplant.

Dornbirn Der im gesamten deutschsprachigen Alpenraum aktive Immobilienentwickler Zima Holding AG hat das Geschäftsjahr 2018 mit einer Jahresgesamtleistung von über 225 Millionen Euro abgeschlossen, dem besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Damit wurde auch die Marktposition im DACH-Raum deutlich ausgebaut. Seit 2014 wurde der Umsatz jährlich um rund 22 Prozent gesteigert. Neben einer aktiven Personalentwicklung sei die Baulandmobilisierung das zentrale Thema, um auch künftig den hohen Wohnraumbedarf abzudecken, gibt das Unternehmen einen Ausblick auf die aktuelle wie die zukünftige Entwicklung. In der aktuellen Projektpipeline befinden sich exakt 4030 Wohneinheiten mit einem Gesamtprojektvolumen von rund 1,45 Milliarden Euro.

Projekterfolge in Wien

Ein Highlight des vergangenen Geschäftsjahres seien die Projekterfolge in Wien gewesen. Der Lückenschluss Richtung Osten wurde mit dem Aufbau der Niederlassung in der Bundeshauptstadt erfolgreich vollzogen. Zudem befinde sich mit dem Projekt „Kirschblüte“ in Wien Donaustadt bereits das erste Vorzeigeprojekt voll auf Schiene. Zu den Meilensteinen im Jahr 2018 gehörte darüber hinaus das Neubauprojekt „Römertor“ in der Metropolregion München: Ein Teilsegment konnte im Rahmen eines Forward-Deals an eine europäische Versicherungsgruppe verkauft werden.

„Durch die Leidenschaft, Kompetenz und Handschlagqualität unserer Mitarbeiter haben wir das vergangene Geschäftsjahr hervorragend gemeistert“, streut Alexander Nußbaumer, Inhaber und CEO der Zima Unternehmensgruppe, seinen Mitarbeitern Rosen. „Zudem bildet unsere sorgsame Expansions- und Wachstumsstrategie der letzten Jahre eine solide Basis für neue Zukunftsprojekte“, so Nußbaumer weiter. Rund 1000 der insgesamt 4030 geplanten und in Bau befindlichen Wohneinheiten werden in Wien realisiert, dicht gefolgt von Tirol mit rund 940 Wohnungen. Dahinter liegen die Standorte München mit rund 670, Südtirol mit rund 600, Vorarlberg mit rund 560 sowie die Ostschweiz mit rund 260 Wohneinheiten.

Kernaufgabe Baulandmobilisierung

„Unsere Kernaufgabe stellt weiterhin die Mobilisierung von Bauland dar – speziell in Ballungszentren und Ortskernen. Dabei können wir trotz hohem Preisniveau feststellen, dass der Wunsch nach den eigenen vier Wänden nach wie vor eine enorme Rolle im Leben der Menschen spielt“, kommentiert Nußbaumer die aktuelle Projektentwicklung.

Durch die Beschäftigung von regionalen Unternehmen an den jeweiligen Standorten wurde eine lokale Wertschöpfung in der Höhe von insgesamt circa 165 Millionen Euro generiert, was in etwa 70 Prozent der Aufwände im Verhältnis zur Jahresgesamtleistung widerspiegelt. In Vorarlberg wurden seit 1971 insgesamt über 3300 Wohneinheiten in mehr als 30 Gemeinden und Städten realisiert und damit ein neues Zuhause für weit über 8000 Vorarlberger geschaffen. Bei den mehr als 200 Bauprojekten mit 3300 Wohnungen, die Zima im Land realisierte, wurden, so Nußbaumer, ausschließlich regionale Partnerfirmen und Unternehmen beschäftigt und er weist auch darauf hin, dass dabei auch auf heimische Architektur Wert gelegt wurde.

Das Thema des leistbaren Wohnens werde immer mehr zum politischen Dauerbrenner. „Wir sind überzeugt, mit unseren Projekten einen Beitrag für zielgerichtete Wohnraumschaffung zu liefern“, stellt Nußbaumer dazu fest. Intensiv beschäftige man mit der Zukunft des mehrgeschossigen Holzwohnbaus: Mit dem modularen Holzmassivbau-Konzept werden seriell vorgefertigte Raummodule kombiniert. Die so entstehenden Gebäude sind zu 95 Prozent natürlich, die Bauzeit vor Ort beträgt lediglich ein Drittel, der Betonanteil wird auf rund zehn Prozent reduziert und das gesamte Gebäude kann zu 100 Prozent rückgebaut und recycelt werden.
Eine weitere Weiche für zukünftige Herausforderungen stellt die digitale Vernetzung der Arbeitsprozesse dar. Diese soll in der Unternehmensgruppe durch die Implementierung des Building Information Modeling (BIM) künftig nicht nur gestellt, sondern aktiv mitgestaltet werden.