Deutsche Bank streicht bis 2022 rund 18.000 Stellen

Markt / 07.07.2019 • 18:51 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Frankfurt Die Deutsche Bank will in den kommenden drei Jahren rund ein Fünftel ihres Personals streichen. Wie die Bank mitteilte, will sie im Zuge ihres geplanten Umbaus rund 18.000 Stellen abbauen und die Mitarbeiterzahl bis Ende 2022 auf 74.000 reduzieren. Dadurch und durch den Rückzug aus dem weltweiten Aktiengeschäft will die Bank bis 2022 ihre bereinigten Kosten auf 17 Milliarden Euro senken.

Aufgrund ihres geplanten Umbaus rechnet die Deutsche Bank mit einem Verlust von 2,8 Milliarden Euro im zweiten Quartal.

Vorstandschef Christian Sewing erklärte, es handle sich um die „umfassendste Transformation der Deutschen Bank seit Jahrzehnten“. Dies sei „ein echter Neustart“. Die Bank kehre zu ihren Wurzeln zurück. Außerdem will Sewing bis 2022 rund 13 Milliarden Euro in Digitalisierung investieren.