Kunststoff im Portfolio

Markt / 08.07.2019 • 18:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Firma V+V in Langenfeld verfügt über eines der größten Lager von Bau-, Messebau- und Industriekunststoffen in Deutschland.FA
Die Firma V+V in Langenfeld verfügt über eines der größten Lager von Bau-, Messebau- und Industriekunststoffen in Deutschland.FA

Schmidt’s treibt Expansion in Deutschland voran.

Bürs, Langenfeld Der Vorarlberger Eisenwarenhändler hat die deutsche Firma V+V Kunststoffe von Holtum + Voß GmbH & Co KG in Langenfeld (NRW) zur Gänze übernommen. Das erklärte Thomas Fritz, Geschäftsführer der Schmidt‘s Handels GmbH. Details zum Kaufpreis wurden nicht genannt. V+V ist ein Kunststoff-Großhändler und verfügt über eines der größten Lager für Kunststoffe für die Bereiche Bedachung, Fassaden- und Balkonbau sowie Messebau und Industrie in Deutschland. Das vor 45 Jahren gegründete Unternehmen mit 18 Mitarbeitern erzielte 2018 ein Umsatz von rund acht Millionen Euro. 

Der Firmenname, der Sitz sowie die operative Geschäftsführung sollen bestehen bleiben. Der Verkauf sei aufgrund der Suche nach einer Nachfolgelösung auf den Weg gebracht worden. Für Schmidt‘s biete V+V zum einen die Möglichkeit der geografischen Expansion, da die Kerngeschäfts-Branche von Schmidt‘s in Österreich schon stark durchkonsolidiert sei. „Zum anderen können wir auch unser Geschäft diversifizieren.“ Denn der Bereich Kunststoffe fehle bislang im Portfolio des Eisenwarenhändlers.

Ebenfalls in diesen Wochen übernimmt Schmidt‘s die restlichen 25 Prozent der Firmenanteile an der Hans Jiricek GmbH im deutschen Geisingen. Die Bürser Firma war 2015 bei dem Fachgroßhandelsunternehmen für Wickeldrähte und Elektroisoliermaterialien eingestiegen und hat 75 Prozent der Anteile übernommen. Schon damals sei die Option zur vollständigen Übernahme des 35-Mitarbeiter-Unternehmens mit einem Jahresumsatz von etwa 18 Millionen Euro vereinbart worden. Die Produktpalette von Schmidt´s umfasst u. a. Baunebenprodukte, Beschläge, Werkzeuge und Eisenwaren.

Schmidts

Umsatz 2018 176,1 Millionen Euro

Mitarbeiter 765 insgesamt, 260 in Vorarlberg

Kunden 95 Prozent B2B-Kunden,
5 Prozent Privatkunden

Export rund 8 Prozent