Erfolgsgeschichte: FH Vorarlberg feiert 25-jähriges Jubiläum

Markt / 11.07.2019 • 18:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Kontinuität in der Lehre: Robert Merz (Foto: 2000) unterrichtet schon seit 1998 an der FH, heute leitet er die Digital Factory Vorarlberg an der FH Vorarlberg. VN
Kontinuität in der Lehre: Robert Merz (Foto: 2000) unterrichtet schon seit 1998 an der FH, heute leitet er die Digital Factory Vorarlberg an der FH Vorarlberg. VN

FH Vorarlberg hat Bildungslandschaft und wirtschaftliche Entwicklung im Land aktiv mitgestaltet.

Dornbirn Im Jahr 1994 erfolgte der Start der Fachhochschule Vorarlberg mit damals 45 Studierenden, heute sind es fast 1400. Bevor die ersten Studenten in den Lehrsälen Platz nahmen, wurde der Einstieg Vorarlbergs ins Fachhochschulzeitalter über Jahre vorbereitet. 1989 wurde der Verein  „Technikum Vorarlberg“ gegründet. Damit wurde Dornbirn zur Wiege des österreichischen Fachhochschulwesens. 1992 wurde der „Fachhochschulartige Studienversuch Fertigungsautomatisierung“ gemeinsam mit der TU Graz gestartet, 1993 nach Verabschiedung des Fachhochschul-Studiengesetzes (FHStG) wurde es richtig ernst, bevor 1994 der Startschuss erfolgte.

Damals wie heute ist der wichtigste Zweck der FH Vorarlberg, Fachkräfte für die Wirtschaft auszubilden und selbstverständlich jungen Menschen eine tragfähige Zukunftsperspektive zu geben. Die Hochschule hat seither das Studienangebot kontinuierlich ausgebaut. „Die Hochschule, wie sie heute ist, prägen vor allem auch unsere qualifizierten Mitarbeitenden. Sie tragen durch ihr Engagement und Fachwissen wesentlich dazu bei, dass unser Weg ein erfolgreicher ist“, hob Rektorin Tanja Eiselen bei der Geburtstagsparty am Donnerstag hervor. Bisher wurden rund 5100 Fachkräfte ausgebildet, sechs Forschungszentren aufgebaut und 300 Arbeitsplätze an der FH geschaffen. Für Landeshauptmann Markus Wallner ist die Hochschule eine Erfolgsgeschichte: „Sie ist eine unverzichtbare Institution in der heimischen Bildungslandschaft und eine bedeutende Kaderschmiede für Vorarlbergs Wirtschaft.“

Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl warf einen Blick voraus. „Zukünftig wollen wir unsere starke Positionierung im Wettbewerb weiter ausbauen. Um weiter erfolgreich sein zu können, müssen Rahmenbedingungen und Infrastruktur geschaffen werden“, nahm er Bezug auf den weiteren Ausbau, der die FH Vorarlberg und den Campus V zum Innovations-Hotspot mache.

FH Vorarlberg

45 Studenten begannen 1994 ihre Ausbildung. Heute zählt die Fachhoschule 1400 Studierende.

15 Studiengänge in den Bereichen in Wirtschaft, Technik, Gestaltung, Soziales und Gesundheit werden heute angeboten.

1352 Interessierte haben sich heuer  für 588 Erstsemesterplätze in den verschiedenen Studienprogrammen beworben.