Getzner-Stoffe „made in Green“

12.07.2019 • 20:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Neue Verfahren werden bei Getzner Textil in Bludenz entwickelt und umgesetzt (im Bild: die Weberei von Getzner). FA/Hagen
Neue Verfahren werden bei Getzner Textil in Bludenz entwickelt und umgesetzt (im Bild: die Weberei von Getzner). FA/Hagen

Einziger Anbieter eines umweltschonenden Stoffes im Bereich Shirting.

Bludenz Nachhaltigkeit und Umweltschutz beschäftigen Menschen und Unternehmen – auch Getzner Textil – schon lange. Was lange im Verborgenen blühte, wird inzwischen ins Scheinwerferlicht gestellt. Der Trend kommt dem Bludenzer Unternehmen gelegen, denn es hat als einziger Anbieter im Bereich Shirting – neben der bereits auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Produktion – auch ein umweltschonendes Produkt im Programm. 

Nachhaltige Produktionskette

Möglich ist das dank der neuen Ausrüstung „Eco soft“.  Alle Bio-Baumwollartikel aus „Revo Cotton“ werden ab Sommer 2020 ohne Kunstharz, Formaldehyd und Silikone veredelt. Gerhard Leitner, Leiter der Business Unit Shirting bei Getzner: „Es war aus Umweltsicht ein Widerspruch, den hochwertig aus Bio-Baumwolle gefertigten Stoff mit den unterschiedlichsten Chemikalien zu behandeln. Das entspricht nicht unserer Vorstellung von echter Nachhaltigkeit, deshalb haben wir hier weitergedacht und -entwickelt. Dank der neuen Technologie können wir heute diese innovative Ausrüstung anbieten, ohne qualitative Einbußen.“

Vorarlbergs größter Textiler arbeitet auch an der Transparenz der Produktionskette. Getzner habe sich zur Einhaltung strenger Standards im Umwelt- und Ressourcenschutz verpflichtet. Von dem Engagement profitieren nicht nur die Umwelt, auch die Kunden zeigen sich begeistert, berichtet Getzner-Mann Gerhard Leitner.

Getzner Textil

Gründung 1980 Tochter der Firma Getzner, Mutter & Cie.

Geschäftsführung Roland Comploj Vorstandsvorsitz

Mitarbeiter 1700 Getzner-Textil-Gruppe, 960 Getzner Textil AG in Vorarlberg

Umsatz 2018 375 Millionen Euro

Exportquote 98 Prozent