Vorarlberger Marken: Die Geschichte hinter Piz Buin

06.08.2019 • 13:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
WVA

VN-Serie zeigt, wie Vorarlberger Firmen ihre Produkte ins Bewusstsein rückten und rücken.

Schwarzach, Feldkirch Vorarlberg ist heute ein erfolgreicher Exporteur, viele Marken aus dem Land sind international ein Begriff. Auf Werbewirksamkeit und Markenkraft wird aber nicht erst in der Gegenwart Gewicht gelegt, wie die Werbemittel vergangener Jahre zeigen, die nachhaltig bis heute wirken. Während der nächsten Wochen stellen die VN Vorarlberger Klassiker vor.

Nachhaltig wirkt die Marke Piz Buin – bis heute ein Begriff, wenn es um Sonnenschutz geht. Immerhin war es der Lauteracher Chemiestudent Franz Greiter, der nicht nur ein Sonnenschutzmittel entwickelte, sondern die bis heute gültigen Lichtschutzfaktoren benannte. Nach einen Sonnenbrand bei einer Bergtour, die auf den  Piz Buin führte, entwickelte er eine Rezeptur für eine Creme, die die Haut vor der Sonne schützen sollte. Auf den Markt kam Piz Buin 1946, die ersten Produkte mit Lichtschutzfaktor wurden 1962 auf den Markt gebracht.

Marga Greiter Plakat
Marga Greiter Plakat

Neben der Sonnenschutzmittel-Produktion, die in Lauterach startete und später in die Schweiz ausgelagert wurde, führte seine Gattin Marga ihren Kosmetiksalon in Bregenz mit selbst entwickelten Produkten unter dem Namen „Marga Greiter“, die höchstes Ansehen genossen. Den Kosmetiksalon, der heute von Monika Schindler-Greiter geführt wird, feiert heuer 73. Geburtstag. Piz Buin wurde 1989 an Johnson & Johnson verkauft.

Vorarlberger Marken und Produkte sind im Vorarlberger Wirtschaftsarchiv dokumentiert und sollen im Industriemuseum ihren Platz erhalten. Mehr: meinindustrie.museum