„Nachhaltigkeit ist elementarer Teil der Hydro-Strategie“

Markt / 01.10.2019 • 12:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Sichtbare Nachhaltigkeit: Die neue Fassade von Hydro Nenzing wurde mit eigenen nachhaltigen Alu-Produkten ausgeführt. FA/M.RHOMBERG

Hydro Nenzing erfüllt 109 Umwelt-, Sozial- und Unternehmensprinzipien.

Nenzing Manfred Rotschne, Geschäftsführer von Hydro Nenzing, hat heuer bereits schlimme Tage erlebt. Grund war im März ein Hackerangriff auf den Mutterkonzern, die norwegische Norsk Hydro. Die Cyberkriminellen legten den Global Player und damit auch das Werk in Nenzing über Tage lahm. Auf solch dunkle Tage folgen aber auch gute Tage. Zum Beispiel jener Tag, an dem Hydro-Nenzing-Chef Rotschne das in der Branche begehrte ASI-Zertifikat in Händen hielt.

Strenge Maßstäbe

Die Aluminium Stewardship Initiative (ASI) führt Zeritifzierungen – vergleichbar dem FSC-Label für Holzprodukte – durch, die den „Beitrag von Aluminium zu einer nachhaltigen Gesellschaft maximieren“ und setzt dabei strenge Maßstäbe an. Ein Standort muss gezählte 109 spezifische Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsprinzipien erfüllen, um das entsprechende Zertifikat zu erhalten. Dieses Audit habe Hydro in Nenzing hervorragend gemeistert, so Rotschne. „Wir sind stolz auf dieses Zertifikat, welches eine schöne Belohnung für den Einsatz der Mitarbeiter ist.“

Hydro biete nachhaltigeres Aluminium an, mit dem die Kunden Produkte mit verbesserter CO2-Bilanz herstellen. Man fördere damit eine Gesellschaft, die mit ihren Ressourcen verantwortungsvoll umgehe. Nenzing ist nicht der einzige Standort der Norsk Hydro, bereits heute habe der Konzern die meisten zertifizierten Produktionsstätten in der Branche.

In Nenzing wurde die Nachhaltigkeitsstrategie, so berichtet der Standort-Geschäftsführer, direkt in der komplett neu gestalteten Fassade umgesetzt.“Hinter der steht viel mehr als bloß ein Facelift.“ Sämtliche darin verwendeten Aluminiumprofile stammen aus der eigenen Produktion oder aus dem Hydro-Konzern aus Produkten der nachhaltigen Hydro-Marken Ciral und Reduxa.

Kleinster Fußabdruck

Auf diese Produkte ist man im Nenzinger Hydro-Werk natürlich besonders stolz: Reduxa 4.0 sei ein Aluminium, das durch den Einsatz von Wasserkraft maximal 4 Kilo CO2 pro Kilogramm des Leichtmetalls erzeugt habe und somit als das Aluminium mit dem kleinsten ökologischen Fußabdruck überhaupt gilt. Ciral 75R wiederum hat einen Mindestanteil an recyceltem Aluminium von 75 Prozent.