Arbeitnehmermarke, Wertschöpfung und Chancengleichheit

Markt / 04.10.2019 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Hoteliervereinigung will Antworten auf brennende Fragen.

Schwarzach „Tourismus ist Ländersache. Landtagswahlen sind für die Branche besonders wichtig“, sagt die Landesvorsitzende der Hoteliervereinigung, Heike Ladurner-Strolz, und will von den Parteien wissen, wie sie es mit den Anliegen der wichtigen Branche halten.

Worauf muss die Tourismusstrategie fokussieren?  Die ÖVP will Entwicklungen zu investorengesteuerten Großprojekten und stagnierende Preisentwicklung berücksichtigen, die Grünen in Wertschöpfungsketten denken, die Neos via Tourismus-Satellitenkonto Wertschöpfung und Beschäftigungseffekte sichtbar machen, die FPÖ Hoteliers bei Um-, Aus- und Neubaumaßnahmen begleiten.

Neue Konzepte können bei der Finanzierung familiengeführter Hotels und neuer Beherbergungsformen helfen, Kontrollen Zweitwohnsitze verhindern, sagt die ÖVP, die Grünen wollen Genehmigungen im Vorhinein statt Sanktionen. Die FPÖ wünscht sich eine partnerschaftliche Begleitung durch das Land. Neos spricht sich für Überprüfungen durch unabhängige Experten aus. Die SPÖ will die Tourismusstrategie durch Entlastung und Unterstützung familiengeführter Betriebe sicherstellen.

Woher sollen die Mitarbeiter kommen? Die ÖVP will Mitarbeiter im EU-Raum anwerben, die FPÖ die besten Unternehmen ins Rampenlicht stellen NEOS eine besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die SPÖ mehr Freizeit für Beschäftigte. Und alle Parteien sind dafür Sharing-Modelle wie Airbnb besser zu kontrollieren.