103 Millionen Euro für 216 Häuser

Markt / 08.10.2019 • 22:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Vorarlberger Einfamilienhausmarkt im ersten Halbjahr weiter auf Höchstniveau.

Bregenz, Wien Trotz rückläufiger Verkaufsmengen zum Rekordvorjahr in allen Bundesländern zeigt sich der Einfamilienhausmarkt im ersten Halbjahr 2019 weiterhin sehr stark, berichtet das Immobiliennetzwerk Remax. Die Zahlen basieren auf der Gesamtauswertung aller im amtlichen Grundbuch verbücherten Kaufverträge. In ganz Österreich wurden im ersten Halbjahr 2019 5302 Einfamilienhäuser verkauft, um 617 (-10,4 Prozent) weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

In Vorarlberg wechselten 216 Einfamilienhäuser den Besitzer, um 16 weniger als 2018 (-6,9 Prozent). Aktuell sind heuer bis zum Halbjahr 103 Millionen Euro in Einfamilienhauskäufe geflossen, ein neuer Rekordwert. Er liegt um 3,5 Prozent höher als im Vorjahr, um zwei Drittel höher als vor fünf Jahren (68,7 Prozent) und um fast das Zweieinhalbfache höher als noch vor zehn Jahren (+140,3 Prozent).

Als einziges Bundesland zeigt Vorarlberg in allen Bezirken eine eindeutige Preisentwicklung bei Einfamilienhäusern. Der Landesschnitt erreicht einen neuen Höchstwert mit 458.602 Euro, das ist um 11,1 Prozent über dem Vorjahres-Level. Nur Tirol und Wien erklimmen höhere Sphären. Aber die Vorarlberger Bezirke sind allesamt bundesweit vorne dabei. Auf Rang fünf findet sich im Remax-ImmoSpiegel Dornbirn mit 494.326 Euro pro Einfamilienhaus (+12,7 Prozent). Platz sieben geht an Bregenz ­mit 469.013 Euro. Unter die Top-10 kommt auch Feldkirch mit 443.961 Euro, und auf Platz 15 unter den Flächenbezirken außerhalb Wiens liegt Bludenz mit 416.204 Euro. In Wien kostet ein Einfamilienhaus im Durchschnitt 555.606 Euro, fünf Prozent weniger als 2018. Dennoch sind Einfamilienhäuser in Wien österreichweit die teuersten.

Einfamilienhäuser

458.602 Euro kostet im Land im Durchschnitt ein Einfamilienhaus (+11,1 Prozent).

 

64 Häuser wechselten im Bezirk Bregenz die Besitzer, 59 in Dornbirn.

248.689 Euro kostet ein Einfamilienhaus in Österreich im Durchschnitt (+ 5 Prozent).