Wirtschaftsklima in Eurozone auf tiefstem Stand seit 2013

Markt / 04.11.2019 • 09:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die konjunkturelle Verfassung des Euroraums hat sich weiter verschlechtert.

München Wie das Ifo-Institut am Montag mitteilte, ist das von ihm ermittelte Wirtschaftsklima im vierten Quartal auf den tiefsten Stand seit dem Frühjahr 2013 gefallen. Der Indikator sank von minus 6,7 auf minus 16,3 Punkte. In Deutschland, Spanien, Österreich und Finnland habe sich das wirtschaftliche Klima weiter verschlechtert.

In Frankreich und Belgien habe es dagegen wenig Veränderungen gegeben. In Italien seien die Befragten sogar zunehmend optimistischer – allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. „Die Abkühlung im Euroraum setzt sich fort“, kommentierte Clemens Fuest, Präsident des Münchener Ifo-Instituts.

Besonders deutlich wurden die Erwartungen für die Ex- und Importe, also den Außenhandel, reduziert. Mehr Befragte hätten eine fehlende Nachfrage und Handelsbarrieren als problematisch eingestuft. Auch die Investitionserwartungen trübten sich weiter ein. Die Erwartungen an die Inflation gingen ebenfalls zurück.

Die Ergebnisse basieren auf einer vierteljährlichen Befragung des Ifo-Instituts. An der aktuellen Umfrage haben im Oktober 426 Experten aus verschiedenen Ländern teilgenommen