Einigung bei Handels-KV

Markt / 21.11.2019 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
 Im Schnitt steigen die Gehälter im Handel um 2,35 Prozent. Reuters
 Im Schnitt steigen die Gehälter im Handel um 2,35 Prozent. Reuters

Arbeitgeber und Gewerkschaft haben sich geeinigt. Gehälter steigen um bis zu 2,5 Prozent.

Wien Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 413.000 Angestellten und 15.000 Lehrlinge im Handel wurden am Donnerstagabend in der vierten Runde abgeschlossen. Die unteren Gehälter in den ersten drei Gehaltsgruppen steigen um 2,5 Prozent, die restlichen Gehälter um 2,2 Prozent. Im Schnitt sind das 2,35 Prozent.

Die Lehrlingsentschädigung steigt, wie schon im Vorjahr vereinbart, im Durschnitt um 7,4 Prozent. Zwei zusätzliche Freizeittage wurden nach einer Betriebszugehörigkeit von zehn bzw. 15 Jahren vereinbart. Im neuen Gehaltsschema, auf das bis Ende 2021 umgestellt werden muss, liegt das neue Mindestgehalt bei 1714 Euro.

Jubiläumsgeld kann zukünftig in Zeit konsumiert werden. „Für uns war wichtig, dass insbesondere die unteren Gehaltsgruppen, und das ist ein Viertel aller Handelsangestellten, eine überdurchschnittliche Erhöhung erhalten. Das ist gelungen. Auch in Sachen zusätzlicher Freizeit angesichts des zunehmenden Arbeitsdrucks konnten wir einen wichtigen Schritt machen“, zeigten sich die KV-VerhandlerInnen der GPA-djp, Anita Palkovich und Martin Müllauer zufrieden. Man sei recht zufrieden, sagte WKÖ-Handelsobmann Peter Buchmüller.

Über 200 Betriebsversammlungen

Um den Druck zu erhöhen, hatten die Arbeitnehmervertreter in den vergangenen Tagen über 200 Betriebsversammlungen organisiert. Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2020 in Kraft.