Aus Schweizer Interio wird Mömax

Markt / 29.11.2019 • 22:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Tage von Interio sind gezählt, die Standorte werden erhalten. imago
Die Tage von Interio sind gezählt, die Standorte werden erhalten. imago

XXXLutz-Gruppe setzt Expansion in der Schweiz fort.

Wels Lange waren die Interio-Möbelhäuser in der Schweiz für viele Vorarlberger begehrte Shoppingadressen. Versprachen sie doch etwas gehobeneres Design als die Mitbewerber. Doch der Eigentümer Migros war schon länger auf der Suche nach einem Käufer und nach dem Kauf der Pfister-Gruppe durch die österreichische XXXLutz-Gruppe gab es auch in der Schweizer Wirtschaft genug Stimmen, die eher Interio als Pfister in der österreichischen Gruppe verortet sahen. Nun sind beide Möbelhändler in der Lutz-Gruppe. Mit einem Unterschied: Während Pfister unter eigenem Namen bei XXXLutz positioniert ist, werden die sechs Interio-Geschäfte in Dübendorf, Spreitenbach, Bern-Schönbühl, St.
Gallen-Abtwil, Pratteln und Emmen zu Mömax-Möbelhäusern. Die Marke Interio wird zumindest in der Schweiz nach dem Weihnachtsgeschäft vom Markt verschwinden. Derzeit gibt es 81 Mömax-Häuser in sieben Ländern. 200 Mitarbeiter von Interio erhalten, so Lutz-Sprecher Thomas Saliger, ein Angebot von Mömax und könnten mit der Einschulung beginnen. VN-sca