Wirtschaft Aktuell

Markt / 26.12.2019 • 18:09 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

E-Mobilität „kommt mit Macht“

Berlin Trotz anhaltend hoher SUV-Verkaufszahlen ist Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer vom Aufstieg der E-Mobilität überzeugt. „Das batterieelektrische Auto wird in den nächsten zehn Jahren in Europa seinen Durchbruch haben“, sagt er der Nachrichtenagentur AFP. Gleichzeitig gehe der SUV-Trend ungebrochen weiter, denn „den Kunden ist der CO2-Grenzwert egal“.

 

Broger ruft Rosenspeck zurück

Bregenz Der Vorarlberger Fleischwarenhersteller Broger ruft sein Produkt „0638 Rosenspeck“ zurück. Betroffen sind alle Packungen mit Haltbarkeitsdaten ab dem 19. Jänner 2020. Der Speck könnte mit Listerien belastet sein. Broger rät vom Verzehr des Produkts ab. Kunden, die einen solchen Speck bereits erworben haben, können ihn ab sofort auch ohne Kassenbon retournieren. Der gesamte Warenbestand des Produkts sei bereits aus dem Verkauf genommen. Für gesunde Erwachsene stelle die Listeriose in der Regel keine Gefahr dar. Bei bestimmten Risikogruppen könne es aber zu gesundheitlichen Schäden führen.

 

Boeing unter Druck

washington Neue brisante E-Mails könnten dem kriselnden US-Flugzeugbauer Boeing weiteren Ärger einbringen. Der Konzern habe gegenüber der Luftfahrtaufsicht FAA interne Nachrichten zur 737 Max offengelegt, die ein „sehr verstörendes Bild“ zeichneten, teilte der Untersuchungsausschuss des US-Kongresses  mit. In den Aufzeichungen hätten einige Boeing-Mitarbeiter Bedenken geäußert, dass der Hersteller die Sicherheit vernachlässige, während andere darauf drängten, dass Produktionspläne eingehalten werden.

 

TUI profitiert

Hannover Europas größter Reisekonzern TUI profitiert laut Konzernchef Fritz Joussen von der Thomas-Cook-Pleite und der Brexit-Entscheidung. „Die Aufwertung des britischen Pfunds bringt uns neues Geschäft in unserem wichtigsten Markt.“ Er erwarte, dass sich in Großbritannien rund ein Drittel der Kunden von Thomas Cook für TUI entscheide. Für das Reisegeschäft ist er optimistisch: „Für den Winter liegen die Buchungen konzernweit mit vier Prozent im Plus.“ Er rechne nicht damit, dass die Klimadebatte die Zahl der Flüge reduziere. „Die Menschen werden auch in Zukunft reisen. Sie wollen die Welt sehen, daran ändert die Klimadebatte wenig.“ Im aktuellen Geschäftsjahr rechne er mit einem Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich.