„Absolutes Neuland“

Markt / 03.01.2020 • 22:16 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Eines der Großprojekte im zurückliegenden Geschäftsjahr 2018/19 war die Errichtung des Käsekompetenzzentrums der V-Milch. FA
Eines der Großprojekte im zurückliegenden Geschäftsjahr 2018/19 war die Errichtung des Käsekompetenzzentrums der V-Milch. FA

Bauunternehmen weiterhin auf Wachstumskurs. 30 bis 40 neue Arbeitsplätze.

Feldkirch Offenheit, Flexibilität und Transparenz sind die Eigenschaften, mit denen das Traditionsbauunternehmen Hilti & Jehle einen wichtigen Schritt in die Zukunft getan hat. Mit dem „Open Book“-Verfahren beim Bau des Generationenprojekts der Vorarlberg Milch betraten nämlich Auftraggeber und Auftragnehmer „absolutes Neuland in Vorarlberg“. Während der gesamten Bauausführung standen Vorarlberg Milch und Hilti & Jehle in direktem Kontakt und stimmten sich laufend technisch und finanziell miteinander ab. „Beim Bau des Käsekompetenzzentrums konnte somit eine maßgeschneiderte Kundenlösung geliefert werden und wie vom Kunden gewünscht Nachhaltigkeit als Priorität gesetzt werden“, berichten die Geschäftsführer Alexander Stroppa und Reinhard Moser.

Weiterhin gute Auftragslage

Im vergangenen Jahr konnte Hilti & Jehle neben dem Neubau der Vorarlberg Milch zahlreiche weitere Großaufträge starten und fertigstellen. Mit der Sanierung der Bärenkreuzung in Feldkirch, Gründungsarbeiten für die Papierfabrik Palm in Aalen, der Sanierung der A14 Dornbirn Nord, der Erweiterung der EHG Dornbirn, dem Campingplatz Dornbirn sowie der Falginjochbahn am Kaunertaler Gletscher zählen die beiden Geschäftsführer des Bauunternehmens eine Reihe der größeren Projekte auf.

Aber auch im Wohnbau war das Bauunternehmen im Geschäftsjahr 2018/2019 äußerst aktiv: Sieben Wohnanlagen mit insgesamt 123 Wohnungen wurden realisiert. Das zweiteilige Wohn- und Geschäftszentrum „Tosters am Platz“ sei ein wichtiger Schritt für die Stadtentwicklung Feldkirchs, bildet es doch mit 64 Wohnungen, Geschäftslokalen und einer Sutterlüty-Filiale die neue Dorfmitte. Die gute Auftragslage und die firmeneigenen Aktivitäten schlagen sich in der Bilanz nieder. Im Geschäftsjahr 2018/19 konnte erneut eine positive Geschäftsentwicklung mit einem Zuwachs der Betriebsleistung von 102 auf 119 Millionen Euro verzeichnet werden. So soll es auch weitergehen: Für 2020 rechnet Geschäftsführer Alexander Stroppa mit einer weiterhin guten Auftragslage: „Wir sind als zuverlässiger Gesamtanbieter in allen Sparten gut vertreten und können dadurch mögliche Schwankungen in einzelnen Bereichen gut ausgleichen.“

Gutes Arbeitsumfeld

Was es braucht, sind weitere Mitarbeiter. Auch als mehrfach ausgezeichneter Arbeitgeber sieht Hilti & Jehle in der Personalsuche die größte Herausforderung. Stroppa betont, dass sofort 30 bis 40 Fachkräfte in allen Bereichen eingestellt werden könnten. Nachhaltigkeit im Bereich Personalmanagement spiele eine wichtige Rolle. „Ein Arbeitsumfeld, das die Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt, ist das Fundament für langfristigen Erfolg und garantiert, dass uns die Mitarbeiter lange erhalten bleiben“, betont er. Derzeit beschäftigt die Firma mehr als 600 Mitarbeiter, davon 34 Lehrlinge, an den Standorten Vorarlberg und Tirol. VN-sca

„Beim Open Book liegt der Schwerpunkt auf Offenheit, Flexibilität und Transparenz.“

Hilti & Jehle 2018/19

Geschäftsführung Alexander Stroppa, Reinhard Moser

Betriebsleistung Geschäftsjahr 2018/19: 119 Mill. Euro

Mitarbeiter 600, davon 34 Lehrlinge

Sparten Hoch- und Tiefbau, Straßenbau, Spezialtiefbau, Bauträger