Die Zukunft beginnt in Las Vegas

Markt / 07.01.2020 • 20:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Mercedes-Benz-Vision-AVTR-Konzeptauto ist, wie der Name andeutet, vom Film Avatar inspiriert. REUTERS

Über 4500 Aussteller präsentieren bei der CES in Las Vegas Neuheiten vom Roboter über U-Elektronik bis zu Autos.

Las Vegas Mit einem Feuerwerk an Premieren startete am Dienstag die “Consumer Electronics Show”, kurz CES, in Las Vegas. Die größte Technikmesse der Welt lässt sich nicht auf eine Produktgruppe festlegen, das zeigt sich heuer wieder eindrücklich. Während die großen Automessen unter Zuschauer- und Ausstellerschwund leiden, präsentieren sowohl traditionelle Autohersteller als auch Newcomer auf der Technikmesse, wie sie sich das Auto der Zukunft vorstellen.

Mit einem eigenen Elektroauto in Kooperation mit Magna Steyr hat der japanische Elektronik-Konzern Sony für Überraschung gesorgt. Der Prototyp namens Vision-S soll demonstrieren, welche Möglichkeiten in den technischen Entwicklungen aus dem Hause Sony stecken. Dazu zählen spezielle Software, Sensor- und Sicherheitstechnik ebenso wie ein komplettes Entertainmentsystem. 

Samsung will digitale Avatare dank künstlicher Intelligenz (KI) künftig menschlicher wirken lassen. Die KI-Tochter Star Labs des  Technologieriesen stellte ihr Projekt Neon vor: Computeranimierte Geschöpfe, die bisher häufig noch künstlich und steif wirken, sollen „echt“ werden. Der japanische Autobauer Toyota stellte seine Pläne für eine „verwobene Stadt“ vor. Diese „Woven City“ soll als Modellstadt für rund 2000 Menschen am Fuß des Berges Fuji entstehen und komplett mit Energie aus Brennstoffzellen versorgt werden. Dort sollen dann zahlreiche neue Technologien in der Praxis erforscht werden.

Mit großem Aufwand rückt der Autobauer Daimler das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus. Der „Vision AVTR“ soll Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch, Maschine und Umwelt aufzeigen.