Starker Trend zu Alternativantrieben

Markt / 16.01.2020 • 18:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Vier Prozent der Neuwagen waren 2019 Elektroautos. Insgesamt leichter Rückgang bei Neuzulassungen.

Feldkirch 14.741 Pkw wurden im vergangenen Jahr in Vorarlberg neu zugelassen. Das bedeutet einen leichten Rückgang zum Vorjahr. Konkret sind es genau 256 Autos weniger. „Interessant ist, dass wir im ersten Halbjahr 2019 noch ein Minus von über zehn Prozent hatten, im zweiten Halbjahr konnte das Minus deutlich reduziert werden“, erklärt Rudi Lins vom gleichnamigen Autohaus und zugleich Sprecher des Vorarlberger Kfz-Handels. Diese Entwicklung sei aber absehbar gewesen. „Das ist auf neue gesetzliche Rahmenbedingungen bei der Berechnung der NoVA zurückzuführen“, sagt Lins.

Hybrid-Trend

Starke Steigerungen gab es 2019 indes bei den alternativen Antriebstechnologien. Hier zeige sich ein klarer Trend, sagt der Autohausbetreiber. „Neuzulassungen alternativ betriebener Pkw nahmen um fast die Hälfte, konkret um 43,3 Prozent, auf gesamt 1254 Fahrzeuge zu, was zum überwiegenden Teil auf Benzin-Hybrid-Pkw zurückzuführen ist (+45,8% auf 665 Fahrzeuge).“ Ausschließlich elektrisch betriebene Pkw hätten einen Zuwachs von 40,6 Prozent auf 589 Fahrzeuge verzeichnet. Vorarlberg sei damit das Bundesland mit dem höchsten E-Pkw-Anteil bei den Neuzulassungen, so der Verkehrsclub Österreich. Rudi Lins sieht bei den Absatzzahlen bei Elektro- und Hybridautos auch künftig Wachstumspotenzial: „In Zukunft werden wir einen vielfältigen Mix an Antriebsarten haben. Es wird auch weiter Verbrenner geben, sowohl Benziner als auch Diesel.“

„In Zukunft wird es auch weiter Verbrenner geben, sowohl Benziner als auch Diesel.“

Pkw-Neuzulassungen 2019 in Vorarlberg

Benzin 54,2 Prozent (7990 absolut)

Diesel 36,3 Prozent (5358 absolut)

Elektro 4 Prozent (589 absolut)

Benzin/Elektro (hybrid) 4,5 Prozent (665 absolut)