23 Premierminister, 22 Präsidenten

Markt / 20.01.2020 • 22:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hält auch heuer eine Rede. AFP
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hält auch heuer eine Rede. AFP

Prominente Teilnehmer bei Weltwirtschaftsforum. Thunberg und Trump im Fokus.

Davos Zur Konferenz in Davos mit Topmanagern aus aller Welt haben sich in diesem Jahr 23 Premierminister, 22 Präsidenten und fünf Angehörige von Königshäusern angekündigt. Dazu kommen bei der 50. Ausgabe des Weltwirtschaftsforums (WEF) Spitzen von internationalen Organisationen und andere Würdenträger, insgesamt sind es laut Polizei 130 völkerrechtlich geschützte Personen. Als Stargäste der viertägigen Veranstaltung werden US-Präsident Donald Trump, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sowie die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg erwartet. Besonders aufwendig seien die Vorbereitungen auf die Ankunft von Donald Trump. Die Gefährdungseinschätzung sei noch höher als bei seinem Besuch in Davos vor zwei Jahren.

„Ich will, dass ihr in Panik geratet, denn das gemeinsame Haus Erde steht in Flammen“, hatte Thunberg 2019 den Teilnehmern zugerufen. Das WEF will sie unterstützen, sich selbst aber schützen. „Wir haben sie wieder eingeladen, aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht zum Werkzeug für den Hype werden, der um sie herum entstanden ist“, sagt WEF-Gründer Klaus Schwab der Zeitung „Die Welt“. Das WEF will aber aufholen. „Wir hätten den sozialen Faktoren und der Umwelt mehr Gewicht geben müssen“, räumt Schwab in einem „Bilanz“-Interview ein.

Umstrittene Gäste

Auch deshalb lädt Schwab schon seit Jahren Kritiker und Globalisierungsgegner nach Davos. Zum Konzept gehört auch, Politiker jeder Couleur zu Wort kommen zu lassen. Schwab will nicht urteilen. Auch in diesem Jahr werden wieder umstrittene Staats- und Regierungschefs Reden halten. VN-Ger

Donald Trump wird am Dienstag am Flughafen Zürich erwartet. Reuters
Donald Trump wird am Dienstag am Flughafen Zürich erwartet. Reuters