Würth: „Ohne Außendienst ­könnten wir heimgehen“

Markt / 26.01.2020 • 19:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Reinhold Würth war auch schon viel beachteter Referent beim Vorarlberger Wirtschaftsforum im Jahre 2018. VN/Steurer
Reinhold Würth war auch schon viel beachteter Referent beim Vorarlberger Wirtschaftsforum im Jahre 2018. VN/Steurer

KÜnzelsau Schrauben-Milliardär Reinhold Würth schreibt dem Außendienst den mit Abstand größten Anteil am rasanten Wachstum seines gleichnamigen Handelsunternehmens in den vergangenen Jahrzehnten zu. „Der Außendienst ist zu 90 Prozent für den Erfolg des ganzen Unternehmens verantwortlich. Dahinter kommen die Informatiker mit fünf Prozent, und der ganze Rest kommt auch nochmal auf fünf Prozent“, sagte der 84 Jahre alte Firmenpatriarch. Er betonte: „Am wichtigsten sind die Verkäufer: Denn wenn die Außendienstler zwei Tage lang im Bett bleiben, wäre unser Betrieb tot. Und wenn keine Aufträge mehr kommen, dann haben die ganzen Leute hier nichts mehr zu tun, dann können sie heimgehen.“

Die Würth-Gruppe ist Weltmarktführer im Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial. Knapp 34.000 der mehr als 78.600 Würth-Mitarbeiter sind Verkäufer im Außendienst.