„wohngsund“ mit Zertifikat

Markt / 30.01.2020 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Manuela Pitterle und Michael Sussitz sind zufrieden mit dem „wohngsund“. EI
Manuela Pitterle und Michael Sussitz sind zufrieden mit dem „wohngsund“. EI

Neuer Vorarlberger Standard für gesundes Bauen und
Wohnen präsentiert.

Dornbirn Die Initiatoren sind sichtlich stolz auf ihr neues Produkt, denn mit entsprechendem Selbstvertrauen bewarben sie am Donnerstag dasselbige, als das erste „wohngsund“-zertifizierte Gebäude in Dornbirn vorgestellt wurde. „Mit wohngsund hat das Energieinstitut Vorarlberg gemeinsam mit Profis aus der Bauwirtschaft ein Label entwickelt, das garantiert zu schadstoffarmen Innenräumen führt.“ Das Zertifikat an die Eigentümerfamilie überreichte Energielandesrat Johannes Rauch. Die Basis für schadstoffarme Innenräume liege in der sorgfältigen Auswahl der Baumaterialien, so der im Energieinstitut für das Projekt verantwortliche Harald Gmeiner. Da die Planer und Handwerker mit einer Vielzahl an Materialien konfrontiert seien, habe das Energieinstitut Vorarlberg mit dem Label „wohngsund“ eine Hilfestellung bei der Materialwahl und für Bauleute einen einfach bestellbaren Qualitätsstandard geschaffen.

„Wer eine Wohnung oder ein Haus kauft soll beim Bauträger oder Generalunternehmen einfach und klar einen schadstoffarmen Standard bestellen können“, umreißt Gmeiner das Anliegen, das zum neuen Angebot führte. „Und für die Bestellenden wie für die Ausführenden soll am Ende auch die Qualität der Arbeit sichtbar sein“. Dem stimmt auch der Altacher Bauunternehmer Gerhard Müller (Müller Wohnbau) zu. Er sieht die Verantwortung über den Materialeinsatz bei sich. Dass er der erste Bauträger ist, der ein Gebäude nach dem „wohngsund“-Standard errichtet hat, ist für ihn Ehrensache.