Auf was zwölf Bauherren bis September hoffen

Markt / 01.08.2020 • 11:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auf was zwölf Bauherren bis September hoffen
Schafften es unter die Top-12 beim Bauherrenpreis der Hypo Vorarlberg: Die von Dorner/Matt geplanten Gemeindebauten in Mellau. VHBK

146 Einreichungen für den renommierten Hypo-Bauherrenpreis.

Bregenz 146 Einreichungen zählte das Vorarlberger Architektur Institut (vai) bis zum Einsendeschluss für den zum achten Mal ausgeschriebenen Vorarlberger Bauherrenpreis der Hypo Vorarlberg. Aus den gesamten Einreichungen traf die hochkarätig besetzte Jury mit Expertinnen und Experten aus Österreich und Deutschland zunächst eine Vorauswahl. Mitte Juli besuchten die Jurymitglieder die ausgewählten Objekte, um sich vor Ort einen Eindruck machen zu können und nominierten daraus nun zwölf Projekte für den Bauherrenpreis. Aus diesen wählen die Experten nun die Gewinner, die am 25. September im Werkraumhaus in Andelsbuch die mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preise erhalten.

Seit 1987 vergibt die Hypo Vorarlberg diesen  Preis für innovative, zeitgenössische Architektur. Kooperationspartner ist das Vorarlberger Architektur Institut.

„Der Bauherrenpreis richtet sich an engagierte Auftraggeber, die sich mit ihren Projekten auch gesellschaftlicher Verantwortung stellen, indem sie eine spezifische Planungs- und Realisierungsqualität anstreben, die weit über den persönlichen Nutzen hinausgeht“, sagt Verena Konrad, Direktorin des vai. „Mit 146 Einreichungen zeigt der Preis auch in seiner 8. Ausgabe die Vielfalt und Qualität der Baukultur in Vorarlberg. Wir freuen uns sehr, dass die Hypo Vorarlberg mit den Auszeichnungen und Preisen Wertschätzung und Anerkennung für diese Leistungen ausdrückt.“

“Die auch heuer wieder hohe Qualität der eingereichten Projekte unterstreicht den Mut der Bauherren und Planer, immer wieder neue Wege zu beschreiten, ohne dabei den Respekt vor dem Vergangenen zu verlieren“, so Wilfried Amann, Vorstandsmitglied der Hypo Vorarlberg.

Die Nominierungen

Stadtbibliothek Dornbirn Stadt Dornbirn (Bauherrin), Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH mit Christian Schmoelz Architekt (Planer)

Gemeindebauten Mellau Gemeinde Mellau – Bürgermeister Tobias Bischofberger (BauherrIn); Dorner/Matt Architekten (Planer)

Volksschule Unterdorf, Höchst, Gemeinde Höchst (Bauherrin); Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH (Planer)

Haus Rosa, Dornbirn, Stefanie Mäser und Sebastian Brandner (BauherrIn), DI Sebastian Brandner (Planer)

Schule Schendlingen, Bregenz, Landeshauptstadt Bregenz (Bauherrin); Architekt Matthias Bär ZT GmbH, Architekt Bernd Riegger ZT GmbH, Querformat ZT GmbH (Planer)

Atelier Klostergasse, Bregenz, Bernardo Bader (Bauherr und Planer)

Tempel 74, Mellau, Bmstr. Jürgen Haller (Bauherr und Planer)

Oeconomiegebäude J. Weiss, Dornbirn, Philipp Nußbaumer und Julia Kick (BauherrIn); Julia Kick (Planerin)

Wohnanlage Kreuzbergstraße, Feldkirch, A.S.T. Baugesellschaft mbH (Bauherrin), Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH mit Andi Breuss (Planer)

Wohnsiedlung Maierhof, Bludenz, Wohnbauselbsthilfe – Thomas Schoepf (BauherrIn); feld72 Architekten ZT GmbH – Richard Scheich (Planer)

Umbau/Sanierung Gemeindeamt Zwischenwasser Gemeinde Zwischenwasser – Bürgermeister Kilian Tschabrun (BauherrIn); HEIN architekten – Matthias Hein (Planer)

Kinderhaus Sulz Gemeinde Sulz (Bauherrin); Christian Mörschel & Jochen Specht (Planer)

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