Coronasturm auf dem See

Markt / 05.11.2020 • 18:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Konnten heuer nur mit halber Kraft auf dem Schwäbischen Meer kreuzen - die Linien- und Eventschiffe der Vorarlberg Lines. FA/Fasching
Konnten heuer nur mit halber Kraft auf dem Schwäbischen Meer kreuzen – die Linien- und Eventschiffe der Vorarlberg Lines. FA/Fasching

Den Vorarlberg Lines brechen über 50 Prozent Umsatz weg.

Bregenz Die weltweite Corona-pandemie machte heuer auch vor der Bodenseeschifffahrt nich halt, die mit massiven Auswirkungen zu kämpfen hatte. Zum ursprünglich geplanten Start im Frühjahr herrschte der Lockdown. Grenzschließungen und zahlreiche weitere Beschränkungen während der Saison ließen den Schiffsverkehr auf dem Bodensee nicht oder nur sehr eingeschränkt zu. Erst ab Mitte Juni konnte der Kursverkehr ab Hafen Bregenz mit einem reduzierten Fahrplan nach und nach aufgenommen werden. Allerdings: Die verschobene Sommersaison verlief über den Erwartungen. Die im September verhängte deutsche Reisewarnung gegenüber Vorarlberg verursachte dann den abrupten Stopp der Kursschifffahrtssaison ab dem Hafen Bregenz.

Diese widrigen Umstände ergaben per Ende Oktober für die Vorarlberg Lines einen starken Umsatzeinbruch von 51 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. In der Saison 2020 wurden bisher 325.000 Personen auf den Schiffen der Vorarlberg Lines begrüßt, dies entspricht einem Minus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon entfiel auf den Kursverkehr ein Minus von 26 Prozent und auf die Eventfahrten ein Minus von 64 Prozent.

Der nun verhängte zweite Lockdown bringt die Eventschifffahrt wieder zum Erliegen. „Wir sind hoffnungsvoll, dass wenigstens ein Teil der geplanten Advent- und Silvesterfahrten in kleinerem Rahmen und coronasicher durchgeführt werden dürfen, so Geschäftsführer Alexandro Rupp.

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