Darum bleibt der Verkauf von Nachbaur Reisen in der Familie

Markt / 06.11.2020 • 19:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für Emil Nachbaur ist Michael Nachbaur der Wunschkandidat für die Übernahme seines Lebenswerks.   <span class="copyright">FA/Mittelberger</span>
Für Emil Nachbaur ist Michael Nachbaur der Wunschkandidat für die Übernahme seines Lebenswerks.   FA/Mittelberger

Neffe Michael Nachbaur (High Life Reisen) übernimmt Unternehmen von Onkel Emil Nachbaur.

Feldkirch Die zwei Reise-Unternehmen Nachbaur Reisen GmbH und High Life Reisen GmbH gehen künftig gemeinsame Wege. Nachbaur-Reisen-Eigentümer Emil Nachbaur hat im November im Alter von 83 Jahren seine Pension angetreten und sein Unternehmen an seinen Neffen Michael Nachbaur verkauft, der Eigentümer von High Life Reisen ist. Alle Standorte und bestehenden Marken bleiben erhalten, versicherten Emil und Michael Nachbaur.

Mit der Zusammenführung und einem kumulierten Jahresumsatz 2019 von 32,2 Mill. Euro entsteht eines der größten Reiseunternehmen Westösterreichs. High Life Reisen mit Standorten in Götzis und Altenrhein in der Schweiz setzte 2019 14,5 Mill. Euro um, Nachbaur Reisen mit ebenfalls zwei Standorten (Feldkirch und Dornbirn) 17,7 Mill. Euro. Insgesamt werden 31 Mitarbeiter beschäftigt, für sie wie für die Kunden ändert sich nichts, betonen die beiden Reisebüros-Chefs.

Aufgrund der Coronapandemie sei heuer mit Umsatzeinbußen von rund 80 Prozent zu rechnen. Michael Nachbaur blickt dennoch positiv in die Zukunft. „Das Reisen kommt zurück, die Menschen möchten reisen“, ist er überzeugt. Emil Nachbaur sprach hinsichtlich des Verkaufs seines 1984 gegründeten Lebenswerks an seinen Neffen von einer „Wunschlösung“.

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