Wie Pfanner in der Coronakrise agiert

Markt / 25.11.2020 • 21:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wie Pfanner in der Coronakrise agiert
In der Produktion bei Pfanner gelten hohe Hygieneansprüche.  FA

Getränkehersteller als Lebensmittelbetrieb vom Lockdown nicht direkt betroffen, aber strenge Regeln im Betrieb und Homeoffice.

Lauterach Der Lauteracher Getränkehersteller Pfanner ist zumindest in der ersten Jahreshälfte vergleichsweise glimpflich durch die Krise gekommen, der Umsatzrückgang betrug rund fünf Prozent. Verantwortlich für das angesichts der schwierigen Bedingungen moderate Minus ist vermutlich die sehr breite Aufstellung des Lebensmittelherstellers, analysierte der geschäftführende Gesellschafter Peter Pfanner im Sommer die Geschäftslage. Besonders in Deutschland konnte man sich im Lebensmittelhandel gut behaupten. So kommt Pfanner auf einen Exportanteil von 83 Prozent. Die Getränke werden in über 80 Länder weltweit exportiert. „Als Lebensmittelbetrieb sind wir nicht unmittelbar vom Lockdown betroffen“, stellt auch Geschäftsführer Manfred Boch auf VN-Anfrage fest.

Beihilfen hat das Unternehmen, das in Lauterach 239 und an anderen Standorten weitere 776 Mitarbeiter beschäftigt, seit Beginn der Coronapandemie nicht in Anspruch genommen, berichtet Boch. Natürlich gelten im Betrieb, für den als Lebensmittelerzeuger strenge Maßnahmen auch in coronafreien Zeiten selbstverständlich sind, entsprechende Regeln. „Sobald jemand das Büro verlässt, muss er verpflichtend Maske tragen, auch gibt es eigene strengere Quarantäneregeln für Kontaktpersonen. Erkrankte dürfen erst nach einem negativen Test wieder ins Büro“, um nur zwei davon zu nennen. Wo immer möglich, sind Mitarbeiter in Homeoffice. Abteilungen werden außerdem getrennt, damit kein firmeninterner Cluster entstehen kann.

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