Collini startet im Herbst

Markt / 13.04.2021 • 18:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Verkaufsleiterin Adriana Collini.
Verkaufsleiterin Adriana Collini.

Planungen für 50-Millionen-Investition abgeschlossen.

Hohenems Der Oberflächenveredler Collini investiert 50 Millionen Euro am Stammsitz in Hohenems. Die Planungen dazu sind nun weitgehend abgeschlossen, der Baubeginn ist für Herbst 2021 vorgesehen. Die ersten zusätzlichen Hallenflächen werden mit Ende 2022 zur Verfügung stehen.

Der Neubau mit einer Nutzfläche von rund 20.000 Quadratmetern entsteht direkt im Betriebsareal des Familienunternehmens. Die neuen Produktions- und Logistikflächen sind für die Veredlung von Bauteilen aus dem Möbelbeschlägebereich vorgesehen und bieten zusätzlich ausreichend Platz für Arbeitsplätze.

Ein Bekenntnis

Die Investition dient vordringlich der langfristigen Standortsicherung und ist als klares Bekenntnis zu Vorarlberg zu werten. „Die gute Geschäftsentwicklung erfordert eine weitsichtige Planung. Das Unternehmen freut sich aktuell über eine sehr gute Auslastung, wir sehen positiv und optimistisch in die Zukunft“, so Verkaufsleiterin Adriana Collini. Collini rechnet mit einer starken Nachfrage und plant langfristig den Weltmarkt aus Zentraleuropa zu bedienen.

Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 500 Mitarbeiter am Stammsitz in Hohenems. „Wir wollen mit europäischer Qualität am Weltmarkt punkten und uns weiterhin als Top-Arbeitgeber in der Region etablieren“, so CEO Günther Reis.  Die Collini Gruppe gilt in der Beschichtung von Metallen als führend in Europa. Bedient werden Kunden aus der Beschläge-, Automobil- oder Elektroindustrie. Die fünfzehn Betriebe in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien, Russland und Mexiko werden 2021 einen Umsatz von über 250 Millionen Euro erwirtschaften. Insgesamt beschäftigt die Gruppe rund 1650 Mitarbeiter.

Das Rendering des neuen Werkes in der Schweizerstraße in Hohenems. collini
Das Rendering des neuen Werkes in der Schweizerstraße in Hohenems. collini