Zugesagte und ausbezahlte Hilfen in Milliardenhöhe

Markt / 15.04.2021 • 19:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz, Wien In den Bundesländern gehen wie am Mittwoch im Vorarlberger Landtag die Wogen hoch, weil die versprochenen Hilfsgelder der Bundesregierung zwar oft schon zugesagt, aber noch nicht überwiesen wurden. Finanzminister Gernot Blümel präsentierte dessen ungeachtet seine Zahlen.

Mehr als 34,6 Mrd. Euro an Corona-Hilfen wurden bisher zugesagt oder ausbezahlt. Wie viel tatsächlich bisher auf den Konten der Empfänger gelandet ist, ist aber „eine schwierige Rechnung“, so der Finanzminister. Dies resultiere u. a. daraus, dass Garantien übernommen wurden, von denen man nicht wisse, wie viele davon schlagend würden. In Österreich sei deutlich mehr Hilfe pro Kopf ausbezahlt worden als in anderen Ländern in der EU, verweist der Minister auf eine Studie des Wirtschaftsinstitutes EcoAustria. Österreich habe 2020 mit fast 2600 Euro pro Kopf doppelt so hohe Covid-Maßnahmen ausbezahlt bzw. gewährt wie Deutschland (1300). Österreich habe 2020 und 2021 zusammen über zehn Prozent des BIP für Hilfen in die Hand genommen.“ Damit liegen wir auf Platz 1 in der EU.“