Im Güterverkehr ist Tempo gefordert

Markt / 18.04.2021 • 21:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Güterverkehr ist Tempo gefordert
Damit die Lage auf Vorarlbergs Straßen wieder besser wird, arbeitet das Land mit allen beteiligten Interessengruppen an einer Güterverkehrsstrategie. SEEBER/WALSER

Güterverkehrskonzept für Standort Vorarlberg: Die Analyse ist abgeschlossen.

Bregenz Im vergangenen Jahr kam trotz und wegen Corona der Güterverkehr rund um den Hot Spot Güterterminal Wolfurt mehr als einmal praktisch zum Erliegen. Das soll sich ab Herbst 2021 ändern. Zu diesem Zweck hat das Land Vorarlberg im Oktober 2020 die Erarbeitung eines Güterverkehrskonzepts gestartet. Dieses soll die Grundlage bilden, um auch in Zukunft eine funktionierende und effiziente Güterlogistik für den Standort zu gewährleisten. Gleichzeitig sollen die negativen Auswirkungen des Güterverkehrs auf Wohnbevölkerung und Umwelt so gering wie möglich gehalten werden. Die Analysephase ist abgeschlossen. Nun gehe es an die Erarbeitung der Maßnahmen. Bis Herbst 2021 soll das Konzept fertiggestellt sein, berichtet Wirtschaftslandesrat Marco Tittler.

Auf Basis der vorliegenden strategischen Stoßrichtungen werde ein Programm mit prioritären Maßnahmen erarbeitet, damit Umsetzungs- und Pilotprojekte von den jeweiligen Akteuren frühzeitig gestartet werden können. Tittler: „Zur Verbesserung der Erreichbarkeit und zur Entlastung der grenznahen Gemeinden braucht es eine beschleunigte Umsetzung der S 18. Gleichzeitig soll der grenzüberschreitende Güterverkehr besser gesteuert, Abstellflächen bereitgestellt und Be- und Entladeflächen im urbanen Bereich als Voraussetzung für eine nachhaltige City-Logistik entwickelt werden.“