Poleposition für Schneider

Markt / 26.04.2021 • 22:16 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Leisteten Vorarbeit: Erdbeweger Christoph Rüf (r.),Geotechniker Philipp Breitenbach.
Leisteten Vorarbeit: Erdbeweger Christoph Rüf (r.),Geotechniker Philipp Breitenbach.

Schneider Automobil investiert neun Millionen Euro in Erweiterung des Stammsitzes.

Dornbirn Die Coronakrise im vergangenen Jahr hat den Autohandel auch in Vorarlberg hart getroffen – um 28 Prozent ging der Absatz im Land zurück. Doch das gilt nicht für alle Autohäuser bzw. Automarken. Schneider Automobil, Landeshändler von Mercedes Benz, verlor gegenüber dem Jahr zuvor 14 Prozent und konnte mit Mercedes-Pkw einen Rekordmarktanteil von neun Prozent realisieren. Österreichweit liegt der für Mercedes-Pkw bei 4,84 Prozent. Zudem schloss der größte Autohändler Vorarlbergs, der über 160 Mitarbeiter an seinen Standorten in Dornbirn, Götzis, Bludenz und Bregenz beschäftigt, auch das schwierige Geschäftsjahr positiv ab. Im neuen Jahr zählen die Autos mit dem Stern wieder zu den beliebtesten in Vorarlberg und legten im ersten Quartal kräftig zu.

Gute Perspektive

Das Unternehmen will seine Poleposition am Premium-Automarkt auch in Zukunft sichern, zumal auch die Modellpalette von den Kunden sehr gut angenommen wird. Auch startete der Autobauer mit neuen Modellen in das Elektro-Zeitalter. Dies alles bewog die Geschäftsführung, kräftig in den Betrieb zu investieren (die VN berichteten). Am Montag wurde mit dem Spatenstich offiziell die Erweiterung des Stammsitzes gestartet, der bis zum Sommer 2022 in Betrieb gehen wird, wie die Geschäftsführer Karin Seyfried, Joachim Singer und Johann Egger informierten. Investiert werden rund neun Millionen Euro.

Das über Jahre sehr positive Wachstum mit der Marke Mercedes-Benz, so Seyfried, erfordere eine Erweiterung der Kapazitäten speziell in den Bereichen der Einlagerung von Kundenrädern, eine Erweiterung und Modernisierung der Bereiche des Kundenkontaktes für Vertrieb und Kundendienst und die Schaffung zusätzlicher Parkflächen.

Dafür wird, trotz der schwierigen Bodenverhältnisse im Dornbirner Schwefel, die bestehende Tiefgarage um 40 Abstellplätze für Pkw und Transporter erweitert, das Reifenlager, das vollautomatisch funktionieren wird, bekommt eine
Kapazität für circa 9000 Räder, auch wird der Schauraum samt Kundendienstannahme erweitert und modernisiert. Schließlich werden im Neubau auch Sozial- und Aufenthaltsräume inklusive moderner Schulungsräume für die
Mitarbeiter untergebracht.

Aufgrund der fortschreitenden Elektrifizierung habe man sich entschieden, die möglichen  Dachflächen in der Größe von 1500 Quadratmetern mit einer Photovoltaik-Anlage auszustatten. VN-sca

Joachim Alge und Eva Blum von i+R freuen sich über die neue Baustelle.
Joachim Alge und Eva Blum von i+R freuen sich über die neue Baustelle.
Eigentümerin Ulrike Janschek (l.) mit Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Franc
Eigentümerin Ulrike Janschek (l.) mit Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Franc
Spatenstich für Neubau (v.l.): GF Johann Egger, Bgm. Andrea Kaufmann, GF Joachim Singer, GF Karin Seyfried und Arch. Johannes Kaufmann. VN/Paulitsch
Spatenstich für Neubau (v.l.): GF Johann Egger, Bgm. Andrea Kaufmann, GF Joachim Singer, GF Karin Seyfried und Arch. Johannes Kaufmann. VN/Paulitsch
So präsentiert sich Schneider Automobil ab dem Sommer 2022.Jka
So präsentiert sich Schneider Automobil ab dem Sommer 2022.Jka