Joboffensive mit Lohnkostenförderung

Markt / 27.04.2021 • 19:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Joboffensive mit Lohnkostenförderung

Neos: 200 Mill. Euro sollen in „Projekt Neustart“ fließen.

Wien Die Neos haben eine Joboffensive präsentiert. Demnach soll das Budget für Eingliederungsbeihilfen um 200 Mill. Euro aufgestockt werden. Unternehmen könnten damit fast 50.000 Arbeitslose einstellen, sagt Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger. Bei Eingliederungsbeihilfen bekommen Firmen die Lohnkosten bei der Einstellung Arbeitsloser teilweise ersetzt. Gefördert werden sollen neue Jobs, wo die Person in den letzten zwei Jahren nicht in dem Betrieb gearbeitet habe. Derzeit laufen die Eingliederungsbeihilfen im Schnitt 110 Tage, das sei aber zu kurz. Nach dem Neos-Modell, das vom Institut Economica ausgearbeitet wurde, sollten die Hilfen bis zu ein Jahr lang ausbezahlt werden. In den Genuss der Förderung sollten auch Unternehmen kommen, die Jüngere einstellen, denn gerade für Jüngere wirke sich Arbeitslosigkeit sehr negativ aus, sagt Neos-Sozialsprecher Gerald Loacker. Der Kreis der förderungswürdigen Personengruppen sollte erweitert werden, die Förderungen gestaffelt sein. So sollten etwa für bis zu 25-Jährige mit einer Arbeitslosigkeit unter sechs Monaten 25 Prozent der Lohnkosten übernommen werden, bei Arbeitslosigkeit von über sechs Monaten zwei Drittel. Die Einstellung von Arbeitslosen über 50 Jahren würde auch schon unter einem halben Jahr den vollen Zuschuss bewirken.

„In den Genuss der Förderung sollten auch Unternehmen kommen, die Jüngere einstellen.“